Öffent­li­ches Forum am 25. Juni 2019 in Bay­reuth: „Anti­se­mi­tis­mus in Spra­che und Inter­net“

Die Zahl anti­se­mi­ti­scher und anti­is­rae­li­scher Delik­te nimmt in Deutsch­land zu. Nicht sel­ten wird Juden­hass als ver­meint­li­che Mei­nungs­frei­heit getarnt. Wel­che Rol­le spie­len dabei Spra­che, Inter­net und Sozia­le Medi­en? Wel­che Ent­wick­lun­gen sind zu beob­ach­ten? Um die­se Fra­gen geht es in einer Vor­trags- und Dis­kus­si­ons­ver­an­stal­tung am 25. Juni 2019 im Iwa­le­wa­haus der Uni­ver­si­tät Bay­reuth. Die Öffent­lich­keit und die Medi­en sind herz­lich ein­ge­la­den! Der Ein­tritt ist frei.

  • The­ma: Anti­se­mi­tis­mus in Spra­che und Inter­net
  • Ter­min: Diens­tag, 25. Juni 2019, 10:30 bis 17:30 Uhr
  • Ort: Iwa­le­wa­haus der Uni­ver­si­tät Bay­reuth, Wöl­fel­stra­ße 2, 95444 Bay­reuth
  • Anmel­dung: Um Anmel­dung wird gebe­ten unter ruediger.​traxler@​deutsche-​gesellschaft-​ev.​de

Die Ver­an­stal­tung aus der Rei­he „Anti­se­mi­tis­mus in Deutsch­land“ ist ein Regio­nal­fo­rum der Deut­schen Gesell­schaft e. V. und wird vom Bun­des­mi­ni­ste­ri­um des Innern, für Bau und Hei­mat geför­dert. Part­ner sind die Uni­ver­si­tät Bay­reuth, die Israe­li­ti­sche Kul­tus­ge­mein­de Bay­reuth, die Jüdi­sche All­ge­mei­ne und der Zen­tral­rat der Juden in Deutsch­land. Das Pro­gramm und wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den sich unter: www​.deut​sche​-gesell​schaft​-ev​.de/​u​e​b​e​r​-​u​n​s​/​v​e​r​e​i​n​/​a​k​t​u​e​l​l​e​s​/​1​0​5​2​-​a​n​t​i​s​e​m​i​t​i​s​m​u​s​-​i​n​-​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​-​r​e​g​i​o​n​a​l​f​o​r​u​m​-​b​a​y​r​e​u​t​h​.​h​tml
=> sie­he auch die Pro­gramm­in­for­ma­tio­nen unten.

Exper­tin­nen und Exper­ten aus Wis­sen­schaft, Poli­tik, Kul­tur, Reli­gi­on sowie Jugend- und Bil­dungs­ar­beit wer­den gemein­sam mit dem Publi­kum über aktu­el­le Erschei­nungs­for­men des Anti­se­mi­tis­mus und über die Gefah­ren spre­chen, die davon aus­ge­hen: Wie zeigt sich Anti­se­mi­tis­mus in der All­tags­spra­che? Wel­chen Ein­fluss haben Inter­net und Sozia­le Medi­en auf den Umgang mit Anti­se­mi­tis­mus? Und wie kann man der Ver­brei­tung anti­se­mi­ti­scher und anti­is­rae­li­scher Res­sen­ti­ments wirk­sam begeg­nen?

Pro­jekt­lei­tung und Ansprech­part­ner:

Dr. Rüdi­ger Trax­ler
Refe­rent Kul­tur & Gesell­schaft
Deut­sche Gesell­schaft e.V.
Tele­fon: 030 / 88412–201
E‑Mail: ruediger.​traxler@​deutsche-​gesellschaft-​ev.​de

Pro­gramm:

10:30 bis 10:45 Uhr: Begrü­ßung

  • Prof. Dr. Ste­fan Lei­ble, Prä­si­dent der Uni­ver­si­tät Bay­reuth
  • Hart­mut Koschyk, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär a. D., Stellv. Vor­sit­zen­der der Deut­schen Gesell­schaft e. V.

10:45 bis 12:15 Uhr: Anti­se­mi­tis­mus in Geschich­te und Gegen­wart

Podi­ums­ge­spräch mit Publi­kums­be­tei­li­gung

  • Jo-Achim Ham­bur­ger, Vor­sit­zen­der der Israe­li­ti­schen Kul­tus­ge­mein­de Nürn­berg
  • Dr. Lud­wig Spa­en­le, Staats­mi­ni­ster a. D., Beauf­trag­ter der Baye­ri­schen Staats­re­gie­rung für jüdi­sches Leben und gegen Anti­se­mi­tis­mus, für Erin­ne­rungs­ar­beit und geschicht­li­ches Erbe.

Mode­ra­ti­on: Eva Lell, Baye­ri­scher Rund­funk

13.30 bis 15.15 Uhr: Anti­se­mi­tis­mus in Spra­che und Inter­net

Vor­trag von Abra­ham Leh­rer, Vize­prä­si­dent des Zen­tral­rats der Juden in Deutsch­land:
„Wor­te als Waf­fe – Juden­feind­schaft in der all­täg­li­chen Kom­mu­ni­ka­ti­on

Podi­ums­ge­spräch mit Publi­kums­be­tei­li­gung (ab 13.50 Uhr):
„‘Man wird ja wohl noch sagen dür­fen …‘ – Zur Ent­wick­lung der Juden­feind­schaft in Spra­che und Sozia­len Medi­en“

  • Flo­ri­an Eis­heu­er, Lei­ter des Arbeits­be­rei­ches Anti­se­mi­tis­mus der Ama­deu Anto­nio Stif­tung
  • Dr. Kath­rin Kun­kel-Razum, Lei­te­rin der Duden­re­dak­ti­on
  • Abra­ham Leh­rer, Vize­prä­si­dent des Zen­tral­rats der Juden in Deutsch­land
  • Prof. Dr. Eva-Maria Zie­ge. Lehr­stuhl­in­ha­be­rin für Poli­ti­sche Sozio­lo­gie an der Uni­ver­si­tät Bay­reuth

Mode­ra­ti­on: Eva Lell, Baye­ri­scher Rund­funk

15.45 bis 17.30 Uhr: Initia­ti­ve ergrei­fen – Hand­lungs­mög­lich­kei­ten gegen Anti­se­mi­tis­mus

Vor­trag von Dr. Annet­te Sei­del-Arpacı, Lei­te­rin der Recher­che- und Infor­ma­ti­ons­stel­le Anti­se­mi­tis­mus Bay­ern (RIAS):
„Stra­te­gien und Mög­lich­kei­ten in der Arbeit der Recher­che- und Infor­ma­ti­ons­stel­le Anti­se­mi­tis­mus Bay­ern“

Podi­ums­ge­spräch mit Publi­kums­be­tei­li­gung (ab 16.15 Uhr):
„Gemein­sam gegen Anti­se­mi­tis­mus – Stra­te­gien auf Regio­nal- und Lan­des­ebe­ne“

  • Tho­mas Kel­ler, Komm. Lei­ter des Refe­rats VI 2 – Prä­ven­ti­on, Baye­ri­sches Staats­mi­ni­ste­ri­um für Fami­lie, Arbeit und Sozia­les
  • Dr. Annet­te Sei­del-Arpacı, Lei­te­rin der Recher­che- und Infor­ma­ti­ons­stel­le Anti­se­mi­tis­mus Bay­ern (RIAS)
  • Dr. Jörg Skrie­be­leit, Lei­ter der KZ-Gedenk­stät­te Flos­sen­bürg
  • Bene­dikt M. Steg­may­er, Refe­rent für Kul­tur und Tou­ris­mus der Stadt Bay­reuth

Mode­ra­ti­on: Eva Lell, Baye­ri­scher Rund­funk