Bam­ber­ger Grü­ne wol­len „Zukunfts­of­fen­si­ve Schul­kin­der­be­treu­ung“

Nötig sei ein lang­fri­sti­ges Maß­nah­men­pa­ket mit Zeit- und Finan­zie­rungs­plan

Hier ist mal die Mit­tags­be­treu­ung in der Rupprecht­schu­le The­ma, und da wird mal der Wunsch nach einem Kin­der­hort in Gaustadt geäu­ßert. GAL-Stadt­rat Andre­as Reuß ist das zu unsy­ste­ma­tisch. Er bean­tragt jetzt eine „Zukunfts­of­fen­si­ve Schul­kin­der­be­treu­ung“, die ein kon­kre­tes und ziel­ori­en­tier­tes Maß­nah­men­pa­ket beinhal­tet.

„Wir brau­chen einen Fahr­plan, der mess­ba­re und nach­prüf­ba­re Mei­len­stei­ne fest­legt und an einen Finan­zie­rungs­plan geknüpft ist“, so Reuß. Die Zukunfts­of­fen­si­ve soll lang­fri­stig ange­legt sein, aber bereits mit dem Haus­halt 2020 begin­nen. Sowohl der Fami­li­en- und Inte­gra­ti­ons­se­nat als auch der Schul- und Kul­tur­se­nat sol­len damit befasst sein.

„Ein umfas­sen­des und pass­ge­nau­es Ange­bot für Schul­kin­der ist in vie­ler­lei Hin­sicht wich­tig: für berufs­tä­ti­ge Eltern und Allein­er­zie­hen­de, für die sozia­le und schu­li­sche Ent­wick­lung der Kin­der, für Fami­li­en mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, für das Leben im jewei­li­gen Stadt­teil usw.“, meint Reuß und for­dert eine lang­fri­stig ange­leg­te Pla­nung.