BGH-Rich­ter infor­mie­ren Nord­bay­erns Fami­li­en- und Betreu­ungs­rich­ter

Besuch des XII. Zivil­se­nats des Bun­des­ge­richts­hofs (BGH) in Coburg

Im Rah­men einer regio­na­len Fort­bil­dung für Rich­te­rin­nen und Rich­ter refe­rier­ten Mit­glie­der des XII. Zivil­se­nats des BGH heu­te über die neue­sten Ent­wick­lun­gen im Fami­li­en- und Betreu­ungs­recht. Die Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung fand im Schwur­ge­richts­saal des Land­ge­richts Coburg statt. Etwa 30 für Fami­li­en- und Betreu­ungs­recht zustän­di­ge Rich­te­rin­nen und Rich­ter aus Ober- und Unter­fran­ken waren der Ein­la­dung des Ober­lan­des­ge­richts (OLG) Bam­berg gefolgt, um von den Bun­des­rich­tern wert­vol­le Anre­gun­gen für ihre täg­li­che Arbeit im Bereich der bei­den genann­ten Rechts­ge­bie­te zu erhal­ten. Neben aktu­el­len Rechts­fra­gen und neu­en Ent­wick­lun­gen in der Recht­spre­chung des BGH stand auch der Erfah­rungs­aus­tausch zwi­schen den Instan­zen auf der Tages­ord­nung.
In sei­ner Begrü­ßung hieß OLG-Vize­prä­si­dent Andre­as Zwer­ger die Karls­ru­her Rich­ter und ins­be­son­de­re den Rich­ter am Bun­des­ge­richts­hof Hart­mut Guhling, der bei der Staats­an­walt­schaft Coburg, dem Land­ge­richt Coburg und dem OLG Bam­berg tätig gewe­sen war, will­kom­men. Dabei beton­te er die ein­zig­ar­ti­ge Mög­lich­keit für die Pra­xis, für sie drän­gen­de recht­li­che Pro­blem­stel­lun­gen mit der über­ge­ord­ne­ten Instanz dis­ku­tie­ren zu kön­nen.

Der BGH ist als Beschwer­de­instanz für die recht­li­che Über­prü­fung von zweit­in­stanz­li­chen Beschlüs­sen der Ober­lan­des­ge­rich­te in Fami­li­en­sa­chen und der Land­ge­rich­te in Betreu­ungs­sa­chen zustän­dig.