Par­ty eska­liert – Wider­stand gegen Poli­zei­be­am­te

WEIS­MAIN, LKR. LICH­TEN­FELS. Weil sie am Sonn­tag­vor­mit­tag eine laut­star­ke Par­ty nicht been­den woll­ten, lei­ste­ten jun­ge Leu­te Wider­stand gegen Poli­zi­sten.

Gegen 10 Uhr ging am Not­ruf die Mit­tei­lung über eine Ruhe­stö­rung in einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in der St.-Martin-Siedlung ein. Dar­auf­hin kam eine Poli­zei­strei­fe aus Lich­ten­fels vor Ort und woll­te die Anwe­sen­den dazu ver­an­las­sen, die Par­ty zu been­den. Eine 21-jäh­ri­ge Frau kam einem Platz­ver­weis nicht nach, belei­dig­te die Beam­ten und lei­ste­te, wie auch ein Bekann­ter von ihr, erheb­lich Wider­stand gegen die wei­te­ren Maß­nah­men. Die Beam­ten muss­ten bei­de letzt­end­lich mit kör­per­li­cher Gewalt fest­neh­men und fes­seln. Mit Unter­stüt­zung von zwei wei­te­ren Strei­fen­be­sat­zun­gen konn­ten zudem ein 29 und 23 Jah­re alter Mann sowie eine wei­te­re Frau fest­ge­nom­men wer­den. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen tru­gen die 21-Jäh­ri­ge sowie zwei Poli­zei­be­am­te bei dem Ein­satz Ver­let­zun­gen davon.

Da die 21-Jäh­ri­ge im Strei­fen­wa­gen eine Auto­schei­be mit ihren Füßen beschä­dig­te, wird nun, neben Wider­stand gegen Voll­streckungs­be­am­te und Belei­di­gung, auch wegen Sach­be­schä­di­gung ermit­telt. Die Rekon­struk­ti­on, ins­be­son­de­re zu dem genau­en Ablauf des Vor­falls und den betei­lig­ten Per­so­nen dau­ert an.