Wan­der­aus­stel­lung „Bau­en mit­ten im Dorf – Bei­trä­ge zur Stär­kung der Innen­ent­wick­lung“ macht Sta­ti­on in der VG Steinfeld

Die demo­gra­phi­sche Ent­wick­lung stellt die Gesell­schaft vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Neben vie­len ande­ren The­men geht es dabei auch um neue Wohn­for­men und die Ent­wick­lung der Innen­städ­te. Je mehr älte­re Men­schen den Wunsch haben, mög­lichst lan­ge im gewohn­ten Umfeld leben zu kön­nen, des­to mehr wer­den bei der Nah­ver­sor­gung, aber vor allem auch bei den Nach­bar­schaf­ten neue Lösungs­an­sät­ze erfor­der­lich. Das Neben- und Mit­ein­an­der der Gene­ra­tio­nen wird dabei eine ent­schei­den­de Rol­le spielen.

Die­sem The­ma hat sich der Land­kreis Bam­berg ange­nom­men und eine Wan­der­aus­stel­lung erstellt, die seit 2016 in ver­schie­de­nen Kom­mu­nen des Land­krei­ses zu sehen war. Ab Mitt­woch, den 8. Mai 2019 macht sie nun Sta­ti­on in der Ver­wal­tungs­ge­mein­schaft Stein­feld und ist wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten zu besichtigen.

Inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger laden ein zur Eröff­nung der Aus­stel­lung am Diens­tag, 7. Mai 2019, um 19:00 Uhr im Sit­zungs­saal des Rat­hau­ses Steinfeld.

Land­rat Johann Kalb wird mit Ver­tre­tern des Land­rats­am­tes die Hin­ter­grün­de der Aus­stel­lung erläu­tern. Die mit der Erstel­lung des Inte­grier­ten Länd­li­chen Ent­wick­lungs­kon­zep­tes beauf­trag­ten Pla­ner wer­den ers­te Ergeb­nis­se des sog. Vita­li­täts­checks vor­stel­len, in dem es um Leer­stands­im­mo­bi­li­en in den Gemein­den, aber auch um Bau­lü­cken und Flä­chen für mög­li­che Nach­ver­dich­tun­gen geht. Ver­tre­ter des Amtes für Länd­li­che Ent­wick­lung zei­gen in per­sön­li­chen Gesprä­chen ger­ne För­der­mög­lich­kei­ten für kon­kre­te Pro­jek­te auf.

Anhand von Bei­spie­len aus dem Land­kreis Bam­berg wird gezeigt, dass der Ver­bleib oder auch der Zuzug jun­ger Fami­li­en auch mit­ten im Dorf mög­lich sein kann. Für die Kom­mu­nen wird es in Zukunft eine ent­schei­den­de Rol­le spie­len, dass sie im Sin­ne einer nach­hal­ti­gen Gemein­de­ent­wick­lung ihre Orts­ker­ne und die älte­ren Bau­ge­bie­te im Auge behal­ten. Denn in die­sen Gebie­ten besteht eine Chan­ce der Ver­jün­gung, die natür­lich auch den älte­ren Ein­woh­nern die­nen kann.

Intel­li­gen­te Archi­tek­tur und neue Tech­no­lo­gien machen es mög­lich, dass das Leben in einer älte­ren Umge­bung und nah beim nächs­ten Nach­barn als ange­nehm emp­fun­den und zur Berei­che­rung für alle Gene­ra­tio­nen wer­den kann.