Erste-Hil­fe-Kurs der SPD-Bür­ger­ge­mein­schaft Kir­cheh­ren­bach

Druckverband will gelernt sein. Bürgermeisterin Anja Gebhardt wird fachgerecht vom Ehemann Rainer verarztet. Gemeinderat Laurenz Kuhmann und Gemeinderätin Elke Albert kontrollieren.

Druck­ver­band will gelernt sein. Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt wird fach­ge­recht vom Ehe­mann Rai­ner ver­arz­tet. Gemein­de­rat Lau­renz Kuh­mann und Gemein­de­rä­tin Elke Albert kon­trol­lie­ren.

Erken­nen-über­le­gen-han­deln. Wie stel­le ich Sicher­heit am Unfall­ort her? Warn­blin­ker ein­schal­ten – dros­seln der Geschwin­dig­keit – rich­ti­ges abstel­len des eige­nen Fahr­zeu­ges – Warn­we­ste anzie­hen – Warn­drei­eck auf­stel­len – Not­fall­ruf 112, wäre die rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge, so Aus­bil­der Hen­rik Koch, BRK Forch­heim. Ach­tung: bei der Nut­zung der Decke, immer Sil­ber-Sei­te zum Kör­per legen. Wie prüft man ob der Ver­letz­te bei Bewusst­sein ist? Anspre­chen – anfas­sen (z.B. zwicken) – anschau­en.

Zei­chen der Zeit erkannt

Es gab viel Wis­sens­wer­tes zu hören und prak­ti­sches zu üben beim Erste-Hil­fe-Kurs, zu dem der SPD-Arbeits­kreis Ver­kehr (Ger­hard Hof­mann) ein­ge­la­den hat­te. Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt, SPD-Gemein­de­rä­te und die SPD-Bür­ger­ge­mein­schaft übten und trai­nier­ten, denn, es kann jeden, jeder­zeit, tref­fen, von einer Sekun­de auf die ande­re. Beim Erste Hil­fe Kurs wur­de auch deut­lich: Jede Sekun­de zählt in einem Not­fall und beson­ders bei Herz­in­farkt und bei Bewusst­lo­sig­keit. Die SPD-Bür­ger­ge­mein­schaft möch­te daher das bestehen­de Sicher­heits­sy­stem (der­zeit 1 Ret­tungs­wa­gen, 2 Defi­bril­la­to­ren), Not­ruf 112, in Kir­cheh­ren­bach mit einem Not­fall­ma­nage­ment-System und wei­te­ren Defi­bril­la­to­ren ver­bes­sern. BRK Aus­bil­der Hen­rik Koch, unter­strich dies damit: „Bis pro­fes­sio­nel­le Ret­tungs­kräf­te ein­tre­ten, ver­ge­hen schon mal 10 bis 15 Minu­ten.“ Gera­de in die­ser Zeit müs­sen die Erst­hel­fer vor Ort mög­lichst viel Unter­stüt­zung geben, z.B. mit einem öffent­lich nahe, zugäng­li­chen, Not­fall­ma­nage­ment System, incl. Defi­bril­la­tor. „Umso wich­ti­ger ist es Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu schu­len und die Ver­füg­bar­keit eines Not­fall­ma­nage­ments zu erhö­hen“, so Gemein­de­rat Lau­renz Kuh­mann (SPD).

Für was ist ein Defi­bril­la­tor da?

Oft sind Äng­ste und Unsi­cher­heit in der Hand­ha­bung des „Defi“ die Aus­lö­ser dafür, dass die­ses lebens­wich­ti­ge Gerät bei Herz­in­farkt oder Herz­still­stand nicht genutzt wird. Hen­rik Koch, ließ des­halb inten­siv die Funk­ti­on des Defi­bril­la­tors üben. Geübt wur­de inten­siv wor­auf man bei Herz­druck­mas­sa­ge oder mit Mund zu Mund Beatmung beson­ders ach­ten muss und die Sei­ten­la­gen, wenn der Ver­letz­te auf dem Bauch oder in Rück­la­ge da liegt. Wann ist Hoch­la­ge­rung wich­tig? Wie erken­ne ich: Ist das Ver­bands­päck­chen ste­ril oder unste­ril? Ist Eis­spray emp­feh­lens­wert? Wel­cher Fremd­kör­per darf ent­fernt wer­den? Die Zecke? Ja! Wie macht man die­se rich­tig raus? Wel­che Hilfs­mit­tel dafür nut­zen? Auch das rich­ti­ge Anle­gen von ver­schie­den­sten Ver­bän­den, ein­schließ­lich Druck­ver­band, wur­de geübt. Erkennt­nis des ganz­tä­gi­gen Erste Hil­fe Kur­ses: Erste Hil­fe Maß­nah­men sol­len immer wie­der trai­niert wer­den. War­um? Sel­ten ange­wand­tes Wis­sen gerät schnell in Ver­ges­sen­heit.

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