Entschlammung des BN-Laichgewässers bei Kirchehrenbach notwendig

Michael Sennefelder, Georg Schütz und Gerhard Koche an der Schubkarre (von links nach rechts) entschlammen am Wasserzulauf im BN-eigenen Weiher, die überdimensional angeschwemmten Sedimente von den Äckern entlang des Eschenbachs.

Michael Sennefelder, Georg Schütz und Gerhard Koche an der Schubkarre (von links nach rechts) entschlammen am Wasserzulauf im BN-eigenen Weiher, die überdimensional angeschwemmten Sedimente von den Äckern entlang des Eschenbachs.

Der Eschenbach hatte im Laufe des Jahres immens viel feinen Humus von den Äckern eingeschlämmt. Mehr als 1 m tief musste im ehrenamtlichen Hand- und Spanndienst der Schlamm entsorgt werden, damit der Wasserzulauf zum BN-Laich-Weiher gesichert ist.

Diese Vorbereitung für die anstehende Hochsaison der Krötenwanderung zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach, Entschlammung für Zulauf zum BN-Laichweiher fand am Wochenende ihren Abschluss durch das Team der BN Ortsgruppe Kirchehrenbach und BN OG Kunreuth mit Michael Sennefelder, Kirchehrenbach, Georg Schütz, Kunreuth und Gerhard Koch, Wiesentau. Sie buddelten, schaufelten und sorgten nunmehr für einen reibungslosen Wasserzulauf zum BN-Laichgewässer.

Anfang März beginnt die Saison wandernder Amphibien. Die Wanderzeit, für 8000 bis 10000 Amphibien, Erdkröten, Grasfrösche, Berg-und Teichmolche zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach fängt an sobald der Boden auftaut. Schmuddeliges Wetter und Temperaturen von 8 bis 10 Grad über den Gefrierpunkt sind ideale Voraussetzung für den „Hochzeitsmarsch“. Erwartet werden an die 10.000 Amphibien, die aus ihren Winterquartieren kommen und auf ihre Geburtsgewässer zu streben. Im Norden der FO 11 zwischen Kirchehrenbach und Leutenbach ist das ein BN-Laichgewässer und im Süden der „Rumplerweiher“. Jetzt fehlt nur noch der ca. 1400 m lange Krötenschutzzaun entlang der FO 11, um die laichbereiten Amphibien vor dem Straßentod zu retten.

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