Geweihstan­gen-Fund im Wald

Geweihstange. Foto: Thomas Baum- Nägel

Geweihstan­ge. Foto: Tho­mas Baum- Nägel

Manch­mal fin­det man auf dem Wald­bo­den die Geweihstan­ge eines Reh­bocks. Der knö­cher­ne „Kopf­schmuck“ wird jedes Jahr im Win­ter neu gescho­ben und erhält durch das Fegen an jun­gen Bäu­men sei­ne brau­ne Fär­bung. Im näch­sten Spät­herbst wer­den die Stan­gen dann wie­der abge­wor­fen. Die Nage­spu­ren auf dem Foto zei­gen: Für Füch­se, Eich­hörn­chen und vor allem Mäu­se ist der Kno­chen ein begehr­tes Knab­ber­teil. Er lie­fert wich­ti­ge Mine­ra­li­en wie Kal­zi­um oder Magne­si­um und Spu­ren­ele­men­te wie Eisen. Mit­neh­men darf man sol­che Abwurf­stan­gen aber nicht, denn das fällt unter Jagdwilderei.

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