Enkel­trick­be­trü­ger ergau­ner­ten sich erneut hohen Geldbetrag

KULM­BACH / OBER­FRAN­KEN. Nach­dem es bis­lang unbe­kann­ten Tätern bereits am Diens­tag, 29. Janu­ar 2019, gelun­gen war, einen fünf­stel­li­gen Euro­be­trag von einem betag­ten Ehe­paar im Stadt­teil Man­gers­reuth zu ergau­nern, wur­de nun bekannt, dass die Betrü­ger offen­bar auch am näch­sten Tag im Stadt­teil Petz­manns­berg erfolg­reich waren.

Dies­mal traf es einen 85-jäh­ri­gen Mann, bei dem eine Frau anrief und sich als des­sen Bekann­te aus­gab, die angeb­lich Geld für ein Immo­bi­li­en­ge­schäft benö­ti­gen wür­de. Der Rent­ner fiel unglück­li­cher­wei­se auf den Trick her­ein, hob bei sei­ner Bank einen nied­ri­gen fünf­stel­li­gen Bar­geld­be­trag ab und über­gab die­sen an einen männ­li­chen Täter, weil die ver­meint­li­che Bekann­te angeb­lich nicht per­sön­lich vor­bei­kom­men konn­te. Der Geld­ab­ho­ler, der sich am Mitt­woch, 30. Janu­ar 2019, bereits gegen 10.30 Uhr im Bereich der Stra­ßen „Am Rain“, „Am Gar­ten­feld“ oder „Am Hei­den­knock“ auf­ge­hal­ten haben könn­te, floh anschlie­ßend mit sei­ner Beute.

Der Mann kann fol­gen­der­ma­ßen beschrie­ben werden:

  • geschätzt 50 Jah­re alt
  • kräf­ti­ge Figur
  • gut geklei­det, trug Bril­le und eine Schirm­müt­ze mit auf­fäl­li­gem Druckknopf
  • führ­te eine klei­ne schwar­ze Leder­ta­sche mit einem auf­fäl­li­gen oran­ge­far­be­nen Strei­fen mit sich

Zeu­gen, denen am Mitt­woch, 30. Janu­ar 2019, im Kulm­ba­cher Stadt­teil Petz­manns­berg ver­däch­ti­ge Per­so­nen und/​oder Fahr­zeu­ge auf­ge­fal­len sind, wer­den gebe­ten, sich unter der Tel.-Nr. 0921/506–0 mit der Kri­mi­nal­po­li­zei Bay­reuth in Ver­bin­dung zu setzen.

Die Ober­frän­ki­sche Poli­zei gibt fol­gen­de wich­ti­ge Tipps; infor­mie­ren Sie bit­te auch Ihre älte­ren Ver­wand­ten und Bekannten:

  • Sei­en Sie miss­trau­isch, wenn sich eine Per­son am Tele­fon als Ver­wand­ter oder Bekann­ter aus­gibt, sich selbst nicht mit Namen mel­det und Geld­for­de­run­gen stellt.
  • Geben Sie kei­ne Aus­kunft über Ihre fami­liä­ren oder finan­zi­el­len Verhältnisse.
  • Las­sen Sie sich zeit­lich und emo­tio­nal nicht unter Druck setzen.
  • Stel­len Sie dem Anru­fer gezielt Fra­gen nach sei­nem fami­liä­ren Umfeld, bei­spiels­wei­se nach dem Namen der Mut­ter oder dem Wohn­ort und bestehen Sie auf die Beantwortung.
  • Hal­ten Sie nach einem Anruf mit finan­zi­el­len For­de­run­gen mit ande­ren Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen Rücksprache.
  • Über­ge­ben Sie nie­mals Geld oder Wert­ge­gen­stän­de an unbe­kann­te Per­so­nen – auch nicht, wenn sie angeb­lich im Auf­trag von Verwandten/​Bekannten handeln.
  • Infor­mie­ren Sie sofort die Poli­zei, wenn Ihnen etwas ver­däch­tig vor­kommt – Not­ruf: 110.

Wei­te­re Tipps und Infor­ma­tio­nen zum The­ma fin­den Sie auch in der kosten­lo­sen Bro­schü­re „Der Gol­de­ne Herbst“ bei Ihrer Poli­zei­dienst­stel­le sowie im Inter­net bei poli​zei​-bera​tung​.de unter fol­gen­dem Link: http://​www​.poli​zei​-bera​tung​.de/​t​h​e​m​e​n​-​u​n​d​-​t​i​p​p​s​/​b​e​t​r​u​g​/​e​n​k​e​l​t​r​i​c​k​.​h​tml

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