Die Stadt­wer­ke Forch­heim infor­mie­ren über die Insol­venz der BEV

Die BEV Baye­ri­sche Ener­gie­ver­sor­gungs­ge­sell­schaft hat am Mitt­woch­abend Insol­venz ange­mel­det. Wie­der ist es ein Ener­gie­ver­sor­ger, wel­cher mit Strom­ta­ri­fen zum Dis­coun­ter­preis warb. Ins­ge­samt dürf­ten bis zu einer hal­ben Mil­li­on Kun­den betrof­fen sein.

Die Stadt­wer­ke Forch­heim über­neh­men die Grund­ver­sor­gung geschä­dig­ter Kun­den!

Für die betrof­fe­nen Kun­den ist es erst ein­mal ein Schock, wenn der Ener­gie­lie­fe­rant von heu­te auf Mor­gen den Saft abstellt. Im Dun­keln bleibt jedoch kei­ner sit­zen! Die betrof­fe­nen Kun­den, wel­che im Ver­sor­gungs­ge­biet der Stadt­wer­ke Forch­heim woh­nen, fal­len auto­ma­tisch für die ersten drei Mona­te in die Ersatz­ver­sor­gung und erhal­ten über den genau­en Ablauf ein posta­li­sches Schrei­ben. Für alle betrof­fe­nen Kun­den ist es wich­tig, dass sie nach Erhalt des Schrei­bens den Stadt­wer­ken Forch­heim bit­te ihren aktu­el­len Zäh­ler­stand unter der 09191 613 240 oder ablesung@​stadtwerke-​forchheim.​de mit­tei­len, dass ein zügi­ge Bear­bei­tung der Ver­trä­ge erfol­gen kann und kei­ne Mehr­ko­sten durch eine Schät­zung des Zäh­ler­stands erfolgt.

Ver­trau­en Sie Ihrem loka­len Stadt­werk

Die Stadt­wer­ke Forch­heim belie­fern Kun­den bereits seit 120 Jah­ren mit Strom und arbei­ten mit Herz­blut für Ihre Regi­on und die siche­re sowie sta­bi­le Ver­sor­gung ihrer Kun­den. Als hun­dert­pro­zen­ti­ge Toch­ter der Stadt sind sie ein regio­na­ler Ver­sor­ger, der auf lang­fri­sti­ge Kun­den­bin­dung zu fai­ren Tari­fen und per­sön­li­chen Ser­vice­lei­stun­gen setzt. Alle betrof­fe­nen Kun­den der BEV, die durch die Insol­venz der BEV in die Ersatz­ver­sor­gung der Stadt­wer­ke gefal­len sind, kön­nen unkom­pli­ziert in den gün­sti­gen Öko­strom- Tarif FO I Natur wech­seln. Sie haben die Mög­lich­keit, dies online über unse­re Home­page www​.stadt​wer​ke​-forch​heim​.de zu bewerk­stel­li­gen oder aber per­sön­lich vor Ort in der Haupt­stra­ße 54 oder der Haid­feld­stra­ße 8 in Forch­heim.

Die Zahl der Insol­ven­zen von soge­nann­ten „Bil­lig­an­bie­tern“ in der Ver­gan­gen­heit hat sich dra­ma­tisch erhöht und hun­dert­tau­sen­den von betrof­fe­nen Kun­den eine Men­ge Geld geko­stet. Bei den Stadt­wer­ken Forch­heim gehen die Kun­den kein Risi­ko ein, da die Tari­fe lang­fri­stig kal­ku­liert wer­den und Erhö­hun­gen nur dann erfol­gen, wenn die gesetz­li­chen Abga­ben oder die stei­gen­den Beschaf­fungs­ko­sten es erfor­dern. Die Stadt­wer­ke Forch­heim ste­hen für Sicher­heit, Kun­den­ser­vice und fai­re Prei­se und das nicht nur im ersten Jahr. Ver­trau­en auch Sie ihrem loka­len Stadt­werk!

War­um es gefähr­lich ist, den gün­stig­sten Anbie­tern am Markt zu ver­trau­en?

Das Modell soge­nann­ter „Bil­lig­strom­an­bie­ter“ ist ein­fach erklärt. Um auf den ersten drei Plät­zen bei vie­len schein­bar gro­ßen Ver­gleichs­por­ta­len zu ste­hen, bezah­len die Anbie­ter einen bestimm­ten Geld­be­trag. Bei der Suche durch einen Nut­zer, erschei­nen die Anbie­ter, die sehr viel an das Por­tal zah­len, auch sehr oft oben als bestes Ange­bot. Dabei wer­ben die die­se Ener­gie­ver­sor­ger mit beson­ders gün­sti­gen Prei­sen oder Neu­kun­den-Boni, um eine hohe Anzahl an Kun­den zu gewin­nen.

Dabei ist die­se Neu­kun­den­ge­win­nung für das Unter­neh­men ein Minus-Geschäft, da die Prei­se die Aus­ga­ben nicht decken kön­nen.

Wie kom­men die­se Anbie­ter nun zu Ihrem Geld? Sie set­zen auf die Träg­heit der Kun­den, dass sie nach einem Jahr wie­der wech­seln oder sie bau­en Son­der­ver­trags­be­din­gun­gen ein, wie zum Bei­spiel, dass die ersten 12 oder 24 Mona­te nicht gewech­selt wer­den darf.

Kun­den, die nicht wech­seln, erwar­tet nach den ersten 12 Mona­ten eine saf­ti­ge Erhö­hung der Strom­prei­se. In eini­gen Fäl­len erhal­ten die Kun­den auch Schrei­ben wäh­rend der gel­ten­den Preis­ga­ran­tie, in denen ange­kün­digt wird, dass die Prei­se erhöht wer­den. Der Kun­de sieht sich dann mit büro­kra­ti­schem Schrift­ver­kehr kon­fron­tiert, um sei­ne Ver­brau­cher­rech­te gel­ten zu machen.