ETA Hoff­mann Thea­ter Bam­berg schließt sich der „Baye­ri­schen Erklä­rung der Vie­len“ an

Vor der Kulisse des Theaterstücks „der westen“ setzen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ETA Hoffmann Theaters mit der „Erklärung der Vielen“ ein Zeichen für Vielfalt und Toleranz. Foto: ETA Hoffmann Theater

Vor der Kulis­se des Thea­ter­stücks „der westen“ set­zen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des ETA Hoff­mann Thea­ters mit der „Erklä­rung der Vie­len“ ein Zei­chen für Viel­falt und Tole­ranz. Foto: ETA Hoff­mann Theater

Die baye­ri­schen Kunst- und Kul­tur­ein­rich­tun­gen, dar­un­ter das ETA Hoff­mann Thea­ter Bam­berg, schlie­ßen sich mit der Ver­ab­schie­dung der „Baye­ri­schen Erklä­rung“ offi­zi­ell dem Bünd­nis „die Vie­len“ an. Die Erklä­rung mar­kiert eine Weg­mar­ke hin zu einer deutsch­land­wei­ten Groß­de­mon­stra­ti­on für Viel­falt, Tole­ranz und Soli­da­ri­tät. Die­se Demon­stra­ti­on fin­det am Euro­pa­wahl­tag, dem 19. Mai 2019, unter ande­rem in Mün­chen und Nürn­berg statt.

„Die Vie­len“ ist ein Zusam­men­schluss von Künstler*innen und Kul­tur­schaf­fen­den, die sich gemein­sam für die Frei­heit der Kunst ein­set­zen. Die Ver­an­stal­ter haben sich das Mot­to „Wir sind Vie­le – Jede*r ein­zel­ne von uns!“ auf gold­glän­zen­de Fah­nen geschrie­ben, um sich gegen Rechts­po­pu­lis­mus und Hass zu wen­den, sich mit Aus­ge­grenz­ten zu soli­da­ri­sie­ren und Kunst gen­re­über­grei­fend als Weg­be­rei­te­rin einer gleich­be­rech­tig­ten, offe­nen Gesell­schaft zu ver­tei­di­gen. Nach der Ber­li­ner Erklä­rung vom Novem­ber 2018, die Insti­tu­tio­nen wie der Bun­des­ver­band Bil­den­der Künst­le­rin­nen und Künst­ler oder das Kon­zert­haus Ber­lin unter­zeich­net haben, hat es in wei­te­ren Städ­ten und Bun­des­län­dern Erklä­run­gen der „Vie­len“ gege­ben. Am 1. Febru­ar folg­ten baye­ri­sche Kul­tur­ein­rich­tun­gen, dar­un­ter das Nürn­ber­ger Staats­thea­ter und das ETA Hoff­mann Thea­ter Bam­berg, um eine Baye­ri­sche Erklä­rung abzu­ge­ben und sich damit den „Vie­len“ anzu­schlie­ßen. Dazu Chef­dra­ma­tug Rem­si Al Kha­li­si: „Es gibt bun­des­weit Bestre­bun­gen und Akti­vi­tä­ten der AfD, den Thea­tern einen natio­na­li­sti­schen und aus­gren­zen­den Kul­tur­be­griff auf­zu­zwin­gen. Das ETA Hoff­mann Thea­ter steht mit sei­nem Spiel­plan für die demo­kra­ti­schen Grund­wer­te ein, für eine welt­of­fe­ne, tole­ran­te und viel­fäl­ti­ge Gesell­schaft. Die Frei­heit der Kunst ist ein unschätz­ba­rer Wert und erst seit 70 Jah­ren selbst­ver­ständ­lich in Deutsch­land. Es gilt sie vehe­ment zu verteidigen.“

Bild­un­ter­schrift: Vor der Kulis­se des Thea­ter­stücks „der westen“ set­zen Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des ETA Hoff­mann Thea­ters mit der „Erklä­rung der Vie­len“ ein Zei­chen für Viel­falt und Toleranz.

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