S‑Bahn-Halt Bam­berg Süd: Pla­nun­gen der Stadt gelobt

Ver­kehrs­mi­ni­ste­ri­um sichert Unter­stüt­zung zu – Vor­stel­lun­gen der Stadt zum Umfeld des S‑Bahn-Hal­tes wer­den begrüßt

Die Pla­nun­gen für den neu­en S‑Bahn-Halt „Bam­berg Süd“ schrei­ten vor­an. Dabei über­nimmt der Frei­staat die Finan­zie­rung für Pla­nung und Bau des Hal­te­punk­tes. Die Pla­nung selbst ist Auf­ga­be der DB Netz AG, der Bund wie­der­um trägt die Fol­ge­ko­sten im Zusam­men­hang mit dem vier­glei­si­gen Bahn­aus­bau durch das Stadt­ge­biet. In einer ent­spre­chen­den Pres­se­mit­tei­lung ver­kün­det Bay­erns Bau- und Ver­kehrs­mi­ni­ster Dr. Hans Reich­hart heu­te (31.01.2019) die Unter­zeich­nung des Pla­nungs­ver­tra­ges. Dies erfreut nicht nur die Bas­ket­ball­fans auf dem Weg zur Bro­se-Are­na, son­dern auch die Ver­ant­wort­li­chen der Stadt. 2. Bür­ger­mei­ster Dr. Chri­sti­an Lan­ge kann ergän­zend von einem posi­ti­ven Abstim­mungs­ge­spräch im Mini­ste­ri­um berich­ten, das gestern (30.01.2019) in Mün­chen stattfand.

Gemein­sam mit Bau­re­fe­rent Tho­mas Bee­se, Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Claus Rein­hardt und Bern­hard Lei­ter, ver­ant­wort­lich für die städ­ti­sche Ver­kehrs­pla­nung, ist es der Bam­ber­ger Dele­ga­ti­on dabei gelun­gen, die Ideen der Stadt hin­sicht­lich einer attrak­ti­ven Aus­ge­stal­tung des Umfelds zum Hal­te­punkt, zur Anbin­dung an die vor­han­de­ne Bebau­ung und zur Ver­knüp­fung mit dem Stadt­bus­netz zu ver­mit­teln. Für der­ar­ti­ge Maß­nah­men ein­schließ­lich der Finan­zie­rung ist letzt­lich die Stadt ver­ant­wort­lich. Frank Kutz­ner, ver­ant­wort­li­cher Refe­rats­lei­ter für S‑Bahnen im Baye­ri­schen Staats­mi­ni­ste­ri­um für Woh­nen, Bau­en und Ver­kehr, zeig­te sich voll des Lobes: „Die Stadt hat ein stim­mi­ges Ver­knüp­fungs­kon­zept ent­wickelt.“ Das betrifft etwa das Ange­bot zur Errich­tung einer P+R‑Anlage ver­bun­den mit über­dach­ten Rad­ab­stell­plät­zen, einer Mobi­li­täts­sta­ti­on mit WC und Bus­hal­te­stel­len für Stadt- und Fern­bu­ssen in unmit­tel­ba­rer Nähe.

Hin­sicht­lich der von allen Sei­ten gewünsch­ten direk­ten Fuß­weg­an­bin­dung an die Bro­se-Are­na wur­den Lösungs­an­sät­ze dis­ku­tiert – „ein Muss aus Grün­den der Lärm­vor­sor­ge für die Anwoh­ner­schaft in der Gereuth“ so Dr. Chri­sti­an Lan­ge. Dazu soll zunächst das Ergeb­nis einer Vari­an­ten­un­ter­su­chung abge­war­tet wer­den. Bür­ger­mei­ster und Bau­re­fe­rent mach­ten ihrer­seits Wer­bung für die Vor­tei­le und Chan­cen des S‑Bahn-Hal­tes vor dem Hin­ter­grund der aktu­el­len städ­te­bau­li­chen Über­le­gun­gen in unmit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft. Haupt­zoll­amt, Poli­zei­in­spek­ti­on, „Grü­nes Zen­trum“, HWK-Aus- und Fort­bil­dungs­zen­trum – eine Viel­zahl von Ein­rich­tun­gen plant oder erwägt aktu­ell eine Ansied­lung im Bam­ber­ger Süden. Mit dem S‑Bahn-Halt ist jeden­falls ein attrak­ti­ves und nach­hal­ti­ges Mobi­li­täts­an­ge­bot in Sicht. Alle Zei­chen ste­hen auf „Grün“ – und für den wei­te­ren Pla­nungs­ver­lauf wur­de eine inten­si­ve gegen­sei­ti­ge Infor­ma­ti­on und Zusam­men­ar­beit zuge­si­chert. Dazu müs­sen die bis­he­ri­gen grund­sätz­li­chen Über­le­gun­gen natür­lich noch in den Gre­mi­en des Stadt­ra­tes und der Stadt­wer­ke ver­han­delt werden.

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