Hoher Sach­scha­den in Forch­heim: Bau­kran kipp­te auf Nachbarhaus

FORCH­HEIM. Einen Sach­scha­den in Höhe von geschätz­ten 100.000 Euro ver­ur­sach­te am Diens­tag­mit­tag ein Bau­kran, der auf ein benach­bar­tes Haus kipp­te. Glück­li­cher­wei­se erlitt bei dem Arbeits­un­fall nie­mand Verletzungen.

In den Mit­tags­stun­den woll­ten Arbei­ter den auf einer Bau­stel­le in der Schüt­zen­stra­ße errich­te­ten Kran samt Aus­le­ger zurück­bau­en. Als sie den bereits auf zehn Meter ein­ge­fah­re­nen 30-Meter-Kran mit Hil­fe eines wei­te­ren Auto­kra­nes her­aus­zie­hen und umle­gen woll­ten, geriet die gesam­te Bau­ma­schi­ne ins Kip­pen und stürz­te auf den Gie­bel eines Nach­bar­an­we­sens, in dem sich im Erd­ge­schoss auch eine Arzt­pra­xis befin­det. Die Anwe­sen­den konn­ten das im Dach­be­reich beschä­dig­te Gebäu­de unver­letzt ver­las­sen, auch von den Arbei­tern erlitt nie­mand Ver­let­zun­gen. Neben zahl­rei­chen Ein­satz­kräf­ten der Feu­er­wehr und des Tech­ni­schen Hilfs­wer­kes kam vor­sorg­lich auch der Ret­tungs­dienst an die Unfall­stel­le. Nach ersten Maß­nah­men durch Forch­hei­mer Poli­zi­sten über­nah­men Kri­mi­nal­be­am­te aus Bam­berg die wei­te­ren Ermitt­lun­gen. Sie prü­fen nun mit Hil­fe eines tech­ni­schen Sach­ver­stän­di­gen, wie es zu dem Arbeits­un­fall kom­men konnte.

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