Grü­ne wol­len Gel­der nach Bam­berg holen und attrak­ti­ve Fahr­rad­ab­stell­an­la­ge bauen

Been­den Bun­des­för­der­mit­tel Fahr­rad-Cha­os am Bahnhof?

Die Bam­ber­ger Grü­nen sehen eine Mög­lich­keit, wie man das Cha­os aus abge­stell­ten Fahr­rä­dern am Bam­ber­ger Bahn­hof bald­mög­lichst been­den kann. Die so genann­te „Bike+Ride-Offensive“ des Bun­des­um­welt­mi­ni­ste­ri­ums för­dert seit Janu­ar 2019 den Bau von Fahr­rad­ab­stell­an­la­gen an Bahn­hö­fen. In den näch­sten vier Jah­ren sol­len so 100.000 neue Bike+Ride-Plätze in Deutsch­land entstehen.

„Da muss Bam­berg unbe­dingt dabei sein“, for­dern Ger­trud Leu­mer und Petra Fried­rich von der GAL-Stadt­rats­frak­ti­on und stell­ten den Antrag, dass sich die Stadt­ver­wal­tung umge­hend um die För­der­gel­der bemüht. Auch Chri­sti­an Hader vom GAL-Vor­stand sieht die Chan­ce, dass nun end­lich etwas vor­an geht, denn an dem Pro­gramm ist auch die Deut­sche Bahn betei­ligt, die Flä­chen miet­frei zur Ver­fü­gung stel­len will und bei Bau und Betrieb Unter­stüt­zung zusagt. „Es besteht nun die ein­ma­li­ge Chan­ce, das unan­sehn­li­che Cha­os auf der Bahn­hofs­vor­der­sei­te zu besei­ti­gen und mit hoch­wer­ti­gen Rad­ab­stell­an­la­gen für Ord­nung zu sor­gen“, so Hader.

Vor­stands­kol­le­ge Jonas Glü­sen­kamp sieht das auch als einen wich­ti­gen Schritt zur Ver­net­zung der umwelt­freund­li­chen Mobi­li­tät in Bam­berg: „Die Ver­kehrs­po­li­tik von heu­te muss dafür sor­gen, dass die Ver­kehrs­ar­ten gut auf­ein­an­der abge­stimmt sind.“

Auf der Innen­stadt­sei­te des Bahn­hofs, wo Rad­fah­ren­de heu­te eher Angst haben, ihr Fahr­rad nach der Zug­fahrt umge­wor­fen, beschä­digt oder gar über­haupt nicht mehr vor­zu­fin­den, könn­te aus grü­ner Sicht also bald eine attrak­ti­ve, siche­re und über­dach­te Abstell­mög­lich­keit für Fahr­rä­der entstehen.

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