Wie Bamberger Bürger ihre Stadt gestalten: Geographische Vorträge an der Universität Bamberg

Sie sind eine wichtige Schnittstelle zwischen Bürgerschaft einerseits und Politik und Verwaltung andererseits und tragen wesentlich zur demokratischen Willensbildung bei: Bürgervereine. Bamberg – und das ist eine der Besonderheiten der Stadt – wartet mit sechzehn Bürgervereinen auf, die nach Stadtdistrikten aufgeteilt sind. Über ihre Strategien, Möglichkeiten und Grenzen als Akteure der Stadtgestaltung und aus seiner praktischen Erfahrung heraus spricht Reiner Dietz, 1. Vorsitzende des Bürgervereins Mitte, am Donnerstag, 17. Januar 2019, im Rahmen der öffentlichen Vortragsreihe „Geographisches Kolloquium“ an der Universität Bamberg.

Für einen weiteren Vortrag im Wintersemester 2018/2019 ist der deutsche Geograph Prof. Dr. Harald Bauder von der Ryerson Universität in Toronto, Kanada, zu Gast. Unter dem Titel „Das kanadische Zuwanderungssystem und seine Herausforderungen“ gibt er am Donnerstag, 31. Januar Einblicke in eine politische Praxis, die Parteien in vielen Ländern, so auch in Deutschland, häufig als Vorbild einer geregelten Zuwanderung gilt. Harald Bauder wird die Grundzüge des Zuwanderungssystems und dessen Verhältnis zur kanadischen Identität als Siedlergesellschaft beleuchten sowie die Rolle der indigenen Bevölkerung Kanadas problematisieren.

Beide Veranstaltungen finden um 18.15 Uhr im Raum 02.18, Am Kranen 12, Bamberg, statt. Die Vorlesungsreihe „Geographisches Kolloquium“ wird vom Institut für Geographie an der Universität Bamberg ausgerichtet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.uni-bamberg.de/geo1/news