Ein Toter und fünf Schwer­ver­letz­te bei Fron­tal­zu­sam­men­stoß in Forchheim

Symbolbild Polizei

B470 / FORCH­HEIM. Sei­nen schwe­ren Ver­let­zun­gen erlag am spä­ten Don­ners­tag­nach­mit­tag ein 89 Jah­re alter Auto­fah­rer nach einem Zusam­men­stoß mit einem ande­ren Wagen auf der Bun­des­stra­ße B470 bei Forch­heim. Des­sen 22-jäh­ri­ge Fah­re­rin erlitt lebens­ge­fähr­li­che Ver­let­zun­gen, vier wei­te­re Insas­sen muss­ten mit schwe­ren Ver­let­zun­gen ins Kran­ken­haus gebracht wer­den. Meh­re­re Not­ärz­te und Ret­tungs­dienst­mit­ar­bei­ter sowie Feu­er­wehr­ein­satz­kräf­te und Poli­zei­be­am­te kamen vor Ort. Der­zeit (Stand: 19.45 Uhr) ist der Bereich um die Unfall­stel­le noch kom­plett gesperrt.

Der Seni­or aus dem Land­kreis Bam­berg war, kurz vor 16.15 Uhr, mit sei­nem Sko­da auf der B470 von Eber­mann­stadt in Rich­tung Forch­heim unter­wegs. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen geriet er auf Höhe des Forch­hei­mer Stadt­teils Reuth aus noch unge­klär­ter Ursa­che mit sei­nem Auto ins Ban­kett, ver­riss dar­auf­hin das Steu­er und fuhr in den Gegen­ver­kehr. Dort prall­te fron­tal in den Renault der 22-jäh­ri­gen Frau. Durch den mas­si­ven Zusam­men­stoß wur­den die jun­ge Fah­re­rin und ihre 44-jäh­ri­ge Mut­ter auf dem Bei­fah­rer­sitz im Wagen ein­ge­klemmt. Feu­er­wehr­ein­satz­kräf­te muss­ten die Frau­en sowie drei Kin­der im Fond aus dem Wrack befrei­en. Nach der not­ärzt­li­chen Erst­ver­sor­gung brach­te ein Ret­tungs­hub­schrau­ber die lebens­ge­fähr­lich ver­letz­te Fah­re­rin in eine Kli­nik. Die 44-jäh­ri­ge Mut­ter erlitt schwer­ste Ver­let­zun­gen und kam, wie ihre drei mit­tel­schwer ver­letz­ten Kin­der, eben­falls ins Kran­ken­haus. Die Fami­lie stammt aus dem Land­kreis Bamberg.

Trotz aller Bemü­hun­gen eines Not­arz­tes erlag der 89-Jäh­ri­ge kurz nach dem Zusam­men­stoß sei­nen schwe­ren Verletzungen.

Ein Staats­an­walt aus Bam­berg kam vor Ort und ord­ne­te die Hin­zu­zie­hung eines Sach­ver­stän­di­gen an, der die Beam­ten der Poli­zei Forch­heim bei der Klä­rung der Unfall­ur­sa­che unter­stützt. Ins­ge­samt ent­stand ein Sach­scha­den von zir­ka 30.000 Euro.

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