Jahresbericht 2018 der Außenstelle Forchheim des WEISSEN RING e.V.

Die Außenstelle Forchheim, WEISSER RING e. V., kann auch 2018 auf ein erfolgreiches und ereignisreiches Jahr zurückblicken. Neben der Opferarbeit, die den größten Teil aller ehrenamtlichen Mitarbeiter einnimmt, standen wieder besondere Ereignisse im Focus der Außenstelle Forchheim. Für die ehrenamtliche Opferarbeit konnten zwei neue Mitarbeiter gewonnen werden, die bereits die ersten Schulungen erfolgreich abgeschlossen haben, und die Leiterin der AS Forchheim unterstützen.

Ein wichtiges Ereignis war die Verlegung für die Sprechstunden und Treffen der Mitarbeiter in die Spitalstraße 2, Forchheim, beim Kinderschutzbund.

Über 40 Sprechstunden und Opferberatungen wurden in diesem Jahr von dem Team durchgeführt. 34 Opfer, die sich an uns gewandt haben, waren sehr dankbar für unsere Hilfe und Unterstützung – Schicksale, die uns immer wieder fordern: Sexueller Mißbrauch, versuchte Tötung, Vergewaltigung, Körperverletzung und Stalking. Es sind immer wieder bewegende Berichte von Hilfesuchenden, die die Ehrenamtlichen, auch nach jahrelanger Erfahrung in der Opferarbeit, bewegen. Wir suchen gemeinsam nach Möglichkeiten und Wegen einen erfolgreichen Neustart in ein gewaltfreies Leben zu finden.

Aber auch noch nicht abgeschlossen Opferfälle aus den Jahren 2015 – 2017, werden von den für die Opferarbeit ausgebildeten Ehrenamtlichen weiter betreut, oft über Jahre.

Ein herausragendes Ereignis war die Verleihung des Bayer. Verdienstordens an die Leiterin der AS Forchheim, Monika Vieth. In der Laudatio des Ministerpräsidenten, Dr. Markus Söder, wurde ihre fast 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit bei der Opferhilfeorganisation WEISSEN RING e.V. gewürdigt.