Bie­nen statt Böl­ler! Lie­ber spen­den für das Volks­be­geh­ren Artenvielfalt

Ein­fa­cher Neu­jahrs­vor­satz: 2 Minu­ten zur Ret­tung der Wildtiere

Die Deut­schen geben jähr­lich um die 130 Mil­lio­nen Euro für ihr Sil­ve­ster­feu­er­werk aus. Wer den Vögeln und ande­ren Wild­tie­ren zulie­be auf Böl­ler ver­zich­ten möch­te und statt­des­sen Bay­erns Arten­viel­falt ret­ten will, der kann dies zum neu­en Jahr gleich dop­pelt tun. Getreu nach dem Mot­to „Bie­nen statt Böl­ler“ kann ab sofort jeder das „Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt – Ret­tet die Bie­nen!“ direkt mit einer sinn­vol­len Spen­de unter­stüt­zen. Dar­über hin­aus lässt sich damit zum anste­hen­den Jah­res­wech­sel ein leicht zu ver­wirk­li­chen­der Neu­jahrs­vor­satz ver­bin­den. „Wer sich zum neu­en Jahr vor­nimmt, am 31. Janu­ar ins Rat­haus zu gehen, um sich für das Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt ein­zu­tra­gen und dabei noch drei Freun­de mit­nimmt, der hat in nur zwei Minu­ten eine gute Tat für 2019 schon gelei­stet und kann damit unse­re baye­ri­sche Arten­viel­falt ret­ten“, so der LBV-Vor­sit­zen­de Dr. Nor­bert Schäffer.

Der Ein­tra­gungs­zeit­raum vom 31. Janu­ar 2019 bis zum 13. Febru­ar 2019 ist knapp. Nur wenn sich in die­sen zwei Wochen eine Mil­li­on Wahl­be­rech­tig­te per­sön­lich in ihren Rat­häu­sern in die dor­ti­gen Listen ein­tra­gen, ist das Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt erfolg­reich. „Jetzt gilt´s! Wer über 18 ist und in Bay­ern wäh­len darf, wer ein Herz für wil­de Bie­nen, Hum­meln und Co. hat, der nimmt sich jetzt vor, sich für das Volks­be­geh­ren ein­zu­tra­gen“, so der BN-Vor­sit­zen­de Richard Mergner.

Ziel des Volks­be­geh­rens ist es, Rege­lun­gen im baye­ri­schen Natur­schutz­ge­setz zu ver­an­kern, wel­che die Arten­viel­falt ret­ten. Ist es erfolg­reich, wäre die baye­ri­sche Regie­rung durch Geset­zes­än­de­rung tat­säch­lich zu kon­kre­ten Maß­nah­men gegen das Arten­ster­ben ver­pflich­tet. „Uns ist ein höchst wirk­sa­mer und recht­lich unan­greif­ba­rer Gesetz­ent­wurf gelun­gen“, so Agnes Becker, die Beauf­trag­te des Volks­be­geh­rens und Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der ÖDP Bayern.

Zu den Kern­for­de­run­gen des Volks­be­geh­rens gehö­ren unter ande­rem die bay­ern­wei­te Ver­net­zung von Lebens­räu­men für Tie­re, die Erhal­tung von Hecken, Bäu­men und klei­nen Gewäs­sern in der Land­wirt­schaft und der Erhalt und die Schaf­fung blü­hen­der Rand­strei­fen an allen Bächen und Grä­ben. „Das dra­ma­ti­sche Aus­ster­ben hei­mi­scher Tier- und Pflan­zen­ar­ten darf uns nicht län­ger gleich­gül­tig las­sen“, sagt Lud­wig Hart­mann, der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Bünd­nis 90/​Die Grü­nen im baye­ri­schen Landtag.

Spen­den­mög­lich­kei­ten für das Volks­be­geh­ren Artenvielfalt:

www​.volks​be​geh​ren​-arten​viel​falt​.de/​g​e​l​d​-​s​p​e​n​den

GLS-Bank Son­der­kon­to: Wis­sen­le­ben e.V., IBAN: DE10 4306 0967 8218 2169 01, Ver­wen­dungs­zweck: Volks­be­geh­ren Artenvielfalt

Über das Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt – Ret­tet die Bienen!

Das Volks­be­geh­ren ist ein Mit­tel der direk­ten Demo­kra­tie. Es ermög­licht Bür­gern die Ein­brin­gung eines Geset­zes­ent­wurfs in den Baye­ri­schen Land­tag. Die erste Hür­de ist über­wun­den: Knapp 100.000 Men­schen haben in der ersten Zulas­sungs­pha­se für das Volks­be­geh­ren unter­schrie­ben, im Okto­ber wur­de es vom Innen­mi­ni­ste­ri­um zuge­las­sen. Jetzt müs­sen sich vom 31. Janu­ar 2019 bis zum 13. Febru­ar 2019 eine Mil­li­on Wahl­be­rech­tig­te per­sön­lich in den Rat­häu­sern in Listen ein­tra­gen, um das Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt erfolg­reich zu machen. Online ist dies nicht mög­lich. Zur Ein­tra­gung muss der gül­ti­ge Aus­weis vor­ge­legt wer­den. Zum Trä­ger­kreis des Volks­be­geh­rens Arten­viel­falt – Ret­tet die Bie­nen! gehö­ren die Öko­lo­gisch-Demo­kra­ti­sche Par­tei Bay­ern (ÖDP), der Lan­des­bund für Vogel­schutz in Bay­ern (LBV), das Bünd­nis 90/​Die Grü­nen Bay­ern und der BUND Natur­schutz in Bay­ern. Ein brei­tes gesell­schaft­li­ches Bünd­nis von mehr als 100 Orga­ni­sa­tio­nen, Unter­neh­men, Ver­bän­den und Par­tei­en unter­stüt­zen die­se direkt­de­mo­kra­ti­sche Initia­ti­ve für ein neu­es Natur­schutz­ge­setz in Bayern.

Die Kern­for­de­run­gen des Volks­be­geh­rens Arten­viel­falt – Ret­tet die Bienen!

Ziel des Volks­be­geh­rens ist es, Rege­lun­gen im baye­ri­schen Natur­schutz­ge­setz zu ver­an­kern, die die Arten­viel­falt ret­ten. Die Kern­for­de­run­gen: die bay­ern­wei­te Ver­net­zung von Lebens­räu­men für Tie­re; die Erhal­tung von Hecken, Bäu­men und klei­nen Gewäs­sern in der Land­wirt­schaft; der Erhalt und die Schaf­fung blü­hen­der Rand­strei­fen an allen Bächen und Grä­ben; der mas­si­ve Aus­bau der öko­lo­gi­schen Land­wirt­schaft; die Umwand­lung von zehn Pro­zent aller Wie­sen in Blüh­wie­sen; die pesti­zid­freie Bewirt­schaf­tung aller staat­li­chen Flä­chen; die Auf­nah­me des Natur­schut­zes in die Aus­bil­dung von Land- und Forstwirten.

Die Akti­ons­bünd­nis­se

Bay­ern­weit kämp­fen 80 Akti­ons­bünd­nis­se in den Gemein­den für eine Wen­de im baye­ri­schen Natur­schutz. Alle Inter­es­sier­ten sind auf­ge­for­dert mit­zu­ma­chen. Auf der Web­site des Volks­be­geh­rens Arten­viel­falt www​.volks​be​geh​ren​-arten​viel​falt​.de fin­det man die Mög­lich­keit, Kon­takt aufzunehmen.

Das Arten­ster­ben

Wis­sen­schaft­li­che Stu­di­en bele­gen, dass in Bay­ern immer mehr Tier- und Pflan­zen­ar­ten vom Aus­ster­ben bedroht oder bereits ver­schwun­den sind. Beson­ders betrof­fen sind die Insek­ten, die unter ande­rem für das Über­le­ben der Mensch­heit als Bestäu­ber von Nah­rungs­pflan­zen exi­sten­zi­ell wich­tig sind. 54 Pro­zent aller Bie­nen sind bedroht oder bereits aus­ge­stor­ben, 73 Pro­zent aller Tag­fal­ter sind ver­schwun­den, über 75 Pro­zent aller Flug­in­sek­ten sind nicht mehr da. Unter ande­rem in Fol­ge des Insek­ten­schwun­des leben in Bay­ern nur noch halb so vie­le Vögel wie vor 30 Jah­ren. Die­se dra­ma­ti­sche Ent­wick­lung will das Volks­be­geh­ren Arten­viel­falt stoppen.

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