Haft­be­feh­le nach Poli­zei­ein­satz im Anker­zen­trum Bam­berg erlassen

Symbolbild Polizei

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bamberg

BAM­BERG. Gegen die vier haupt­ver­däch­ti­gen Män­ner, die am frü­hen Diens­tag­mor­gen im Anker­zen­trum Bam­berg für einen gro­ßen Poli­zei­ein­satz sorg­ten, ergin­gen am Mitt­woch Unter­su­chungs­haft­be­feh­le unter ande­rem wegen beson­ders schwe­rer Brand­stif­tung und ver­such­ten Totschlags.

Die eri­trei­schen Bewoh­ner des Anker­zen­trums grif­fen in den frü­hen Mor­gen­stun­den des Diens­ta­ges nach einer Ruhe­stö­rung Sicher­heits­mit­ar­bei­ter und Poli­zei­be­am­te an und bewar­fen sie mit Pfla­ster­stei­nen und ande­ren Gegen­stän­den, wor­auf­hin ein gro­ßes Poli­zei­auf­ge­bot anrück­te. Ein Poli­zei­be­am­ter erlitt bei den Über­grif­fen Ver­let­zun­gen. Nach­dem sich die Män­ner in ein Gebäu­de zurück­ge­zo­gen hat­ten, setz­ten sie eine Woh­nung in Brand. Meh­re­re Bewoh­ner des Hau­ses atme­ten dabei Rauch­ga­se ein.

Kri­mi­nal­po­li­zei und Staats­an­walt­schaft Bam­berg ermit­teln wegen beson­ders schwe­rer Brand­stif­tung, ver­such­ten Tot­schlags, gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung und tät­li­chen Angriffs auf Poli­zei­be­am­te. Auf Antrag der Staats­an­walt­schaft ergin­gen am Mitt­woch gegen alle vier Haupt­ver­däch­ti­ge Unter­su­chungs­haft­be­feh­le. Mitt­ler­wei­le sit­zen sie in unter­schied­li­chen Justiz­voll­zugs­an­stal­ten ein.

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