Ringvorlesung in Bayreuth: Der evangelische Gottesdienst und die Musik

Spannungsfeld und Gestaltungsaufgabe

Der Arbeitskreis für evangelische Kirchenmusik (AEK) / Freundeskreis der Hochschule für evangelische Kirchenmusik e. V. veranstaltet seit diesem Herbst eine Ringvorlesung zum Thema „Der evangelische Gottesdienst und die Musik: Spannungsfeld und Gestaltungsaufgabe“. Dazu sind alle eingeladen, die haupt-, neben- und ehrenamtlich an der Gestaltung von Gottesdiensten beteiligt sind, sowie Mitglieder aus den Gemeinden und Kirchenvorständen, Lernende, Lehrende und Studierende. Der AEK hat aus guten Gründen den Gottesdienst gewählt, steht dieser doch in der Mitte kirchlichen Wirkens. Wer Gottesdienste gestaltet und erlebt, kennt mancherlei Freuden und Sorgen aus verschiedener Perspektive. Wie wird eine Feier zum „schönen Gottesdienst des HERRN“? Es ist wohl eine Lebensfrage der Kirche. Hohe Erwartungen richten sich an den Regelgottesdienst, an offene Formen und die Kasualien. Viele wissen dazu etwas zu sagen. Solcher Spannung standzuhalten und die Musik, dieses eigenständige, flüchtige Wesen, hier zur Entfaltung zu bringen, fordert immer wieder neue Überlegungen heraus. Dieser Aufgabe soll sich die Ringvorlesung in der Hochschule für Kirchenmusik in Bayreuth annehmen.

Hier die nächsten Termine, immer freitags, 17 Uhr im Orgelsaal der Hochschule:

  • 14. Dezember 2018
    Kirchenmusikdirektorin Ingrid Kasper (Bamberg): „Musikalische Gottesdienstgestaltung“
    Mitwirkende: Orgelschüler David Hermann und der Liturgische Chor St. Stephan Bamberg
  • 18. Januar 2019, Kirchenrat Manuel Ritter (München):
    „Kirchenmusik – unumstrittene Artikulation des Gottesdienstes?“

Im Frühling 2019 folgen am 10. Mai der Leiter des Gottesdienstinstituts, Dr. Konrad Müller (Nürnberg), am 24. Mai Kirchenrätin Melitta Müller-Hansen (München), die Beauftragte für Hörfunk und Fernsehen beim Bayerischen Rundfunk.

Der Eintritt ist frei. Jede Vorlesung wird musikalisch eröffnet und beendet. Aus dem Publikum können anschließend Fragen gestellt werden. Wer Zeit hat, möge zu einem kleinen Stehempfang bleiben. AEK und Hochschule würden sich über zahlreichen Besuch, auch von Pfarrerinnen und Pfarrern, sehr freuen.

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