AOK Bam­berg: „Nur mit aktu­el­ler Gesund­heits­kar­te zum Arzt“

Elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­ten (eGK) der ersten Genera­ti­on ver­lie­ren im Janu­ar 2019 ihre Gül­tig­keit und wer­den in den Arzt­pra­xen abge­wie­sen. Daher soll­ten Pati­en­ten vor einem Arzt­be­such über­prü­fen, ob sie die aktu­el­le, zuletzt von ihrer Kran­ken­kas­se zuge­schick­te Kar­te der zwei­ten Genera­ti­on zur Hand haben. „Alle unse­re Ver­si­cher­ten haben die­se Kar­ten bereits per Post erhal­ten“, so Peter Weber, Direk­tor der AOK-Direk­ti­on Bamberg.

Wer meh­re­re Gesund­heits­kar­ten zu Hau­se hat und sich nicht sicher ist, wel­che davon aktu­ell ist, kann sich an der Kenn­zeich­nung oben rechts auf der Kar­te ori­en­tie­ren. „Die neu­en Ver­sio­nen sind mit der Abkür­zung G2 oder G2.1 gekenn­zeich­net, wenn die Kar­te dage­gen den Auf­druck G1 trägt, kann sie ab Janu­ar nicht mehr ver­wen­det wer­den“, so Weber. Das gel­te auch, wenn das auf­ge­druck­te Ablauf­da­tum noch nicht erreicht ist.

Ein Teil der alten G1-Gesund­heits­kar­ten hat­te bereits im Okto­ber 2017 sei­ne Gül­tig­keit ver­lo­ren. Jetzt sind auch die Kar­ten der soge­nann­ten „Genera­ti­on 1 Plus“ betrof­fen. Sie tra­gen eben­falls die Auf­schrift G1. „Wenn Ver­si­cher­te die neue Kar­te der zwei­ten Genera­ti­on nicht mehr fin­den kön­nen, hilft ein Anruf bei der Kran­ken­kas­se wei­ter“, rät Weber. Die elek­tro­ni­sche Gesund­heits­kar­te ist ein Teil der Tele­ma­tik-Infra­struk­tur, mit der die Akteu­re des deut­schen Gesund­heits­we­sens ver­netzt wer­den. Neben einem Online-Abgleich der Ver­si­cher­ten-Stamm­da­ten, der bereits in vie­len Pra­xen statt­fin­det, sind wei­te­re Funk­tio­nen wie die Spei­che­rung von Not­fall­da­ten und eines elek­tro­ni­schen Medi­ka­ti­ons­plans auf der Kar­te geplant.

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