Erneut drin­gen­de Warn­mel­dung vor Anru­fen durch ver­meint­li­che Poli­zei­be­am­te

Mit­tel­fran­ken (ots) – Am heu­ti­gen Vor­mit­tag (26.11.18) regi­strier­te die Poli­zei in Mit­tel­fran­ken wie­der­um eine hohe Anzahl von Anru­fen durch fal­sche Poli­zei­be­am­te. Dies ist erneut Anlass, ent­spre­chen­de Vor­beu­gungs­hin­wei­se zu geben.

Etwa 30 Bür­ger, die sich heu­te bis ca. 13:00 Uhr bei der Poli­zei gemel­det hat­ten, teil­ten mit, dass sie über Tele­fon ver­an­lasst wer­den soll­ten, Geld oder Wert­sa­chen an die Poli­zei zu über­ge­ben. Der Anru­fer stell­te sich dabei als Poli­zei­be­am­ter vor, der er aber in Wirk­lich­keit nicht war. Bis­her kam es zu kei­nen Geld­über­ga­ben. Betrof­fen von die­sen Anru­fen waren bis­lang Nürn­berg, Fürth, Land­kreis Fürth und der Land­kreis Neustadt/​Aisch.

Das Fach­kom­mis­sa­ri­at für Trick­be­trug bei der Kri­mi­nal­po­li­zei Nürn­berg hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und warnt in die­sem Zusam­men­hang vor Straf­tä­tern, die das vor­han­de­ne Ver­trau­en der Bür­ger in die Poli­zei dazu aus­nut­zen, um an Daten oder Geld von vor­nehm­lich älte­ren Per­so­nen und deren wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­sen zu gelan­gen. Die Täter nut­zen die erhal­te­nen Infor­ma­tio­nen in der Regel dazu, Trick­dieb­stäh­le und Ein­brü­che vor­zu­be­rei­ten oder Bar­geld abzu­ho­len.

Die Poli­zei gibt in die­sem Zusam­men­hang fol­gen­de Ver­hal­tens­tipps:

  • Las­sen Sie sich bei Anru­fen von ver­meint­li­chen Poli­zei­be­am­ten stets den Namen und die Dienst­stel­le nen­nen. Notie­ren Sie sich die Num­mer des Anru­fers.
  • Die Poli­zei mel­det sich bei Ihnen nie­mals über die Not­ruf­num­mer “110”! Sei­en Sie miss­trau­isch, wenn der­ar­ti­ge Phan­ta­sie­num­mern im Dis­play erschei­nen.
  • Beach­ten Sie auch, dass es den Tätern mitt­ler­wei­le mög­lich ist, die ech­ten Ruf­num­mern von Poli­zei­dienst­stel­len im Tele­fon­dis­play anzei­gen zu las­sen!
  • Soll­ten Sie dar­an zwei­feln, von einem ech­ten Poli­zei­be­am­ten ange­ru­fen zu wer­den, rufen Sie bei der genann­ten Dienst­stel­le zurück. Suchen Sie die Ruf­num­mer hier­für jedoch stets selbst her­aus.
  • Geben Sie am Tele­fon grund­sätz­lich kei­ne ver­trau­li­chen Infor­ma­tio­nen wei­ter. Dies betrifft vor allem Anga­ben zu Ihren Ver­mö­gens­ver­hält­nis­sen oder den Auf­be­wah­rungs­ort von Schmuck und Bar­geld.
  • Zie­hen Sie gege­be­nen­falls eine Per­son Ihres Ver­trau­ens hin­zu.
  • Mel­den Sie ver­däch­ti­ge Anru­fe umge­hend der Poli­zei.

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