Gedenk­ver­an­stal­tung zum Konra­di­tag nachts im Muse­um in Kulmbach

Nachts auf der Festung – Blick­wech­sel zum Konraditag

Am Montag geht's nachts ins Museum zum Gedenken an den Konraditag. Der zeitgenössische Holzschnitt des Künstlers Hans Glaser aus Nürnberg zeigt das brennende Kulmbach am 26. November 1553 und die noch unzerstörte Plassenburg über der Stadt mit den schwarzweißen Hohenzollernfahnen. Ausschnitt aus einer Postkarte des Vereins Freunde der Plassenburg.

Am Mon­tag geht’s nachts ins Muse­um zum Geden­ken an den Konra­di­tag. Der zeit­ge­nös­si­sche Holz­schnitt des Künst­lers Hans Gla­ser aus Nürn­berg zeigt das bren­nen­de Kulm­bach am 26. Novem­ber 1553 und die noch unzer­stör­te Plas­sen­burg über der Stadt mit den schwarz­wei­ßen Hohen­zol­lern­fah­nen. Aus­schnitt aus einer Post­kar­te des Ver­eins Freun­de der Plassenburg.

Vor 465 Jah­ren wur­de Kulm­bach im zwei­ten Mark­gra­fen­krieg völ­lig zer­stört, die Ein­woh­ner muss­ten flie­hen oder wur­den wäh­rend der Erstür­mung der Stadt am 26. Novem­ber 1553 mas­sa­kriert. In Erin­ne­rung an den so genann­ten “Konra­di­tag” laden die Freun­de der Plas­sen­burg gemein­sam mit der Stif­tung Land­schafts­mu­se­um Ober­main und Deut­sches Zinn­fi­gu­ren Muse­um, der Schloss- und Gar­ten­ver­wal­tung Bay­reuth-Ere­mi­ta­ge und dem evan­ge­li­schen Deka­nat Kulm­bach für den kom­men­den Sams­tag, 26. Novem­ber 2018, um 19.00 Uhr zu einer abend­li­chen Gedenk­ver­an­stal­tung auf die Plas­sen­burg ein. Dabei wird dies­mal “von oben” der Plün­de­rung und Zer­stö­rung der Stadt Kulm­bach gedacht, die am 26. Novem­ber 1553 ihren trau­ri­gen Höhe­punkt erreichte.

Die Ver­an­stal­tung beginnt in der Schloss­kir­che im Schö­nen Hof, wo Dekan Tho­mas Kret­sch­mar zusam­men mit Ver­eins­vor­stand Peter Weith und Kreis­hei­mat­pfle­ger Harald Stark an die Schrecken die­ser Novem­ber­nacht erin­nern wird. Danach geht es mit Jür­gen Trepp­ner nachts ins Muse­um. Anhand des spek­ta­ku­lä­ren Diora­mas, das mit etwa 20.000 Figu­ren die­se Schlacht um Kulm­bach zeigt und eines kur­zen Films wer­den die Teil­neh­mer zurück in die Zeit vor über 450 Jah­ren geführt, als die Stadt durch einen Sturm­an­griff fiel. Neben der Geschich­te der Bela­ge­rung wer­den auch das Schick­sal der Bevöl­ke­rung und reli­giö­se Hin­ter­grün­de the­ma­ti­siert. Für uns heut­zu­ta­ge unvor­stell­bar: Wer nicht erschla­gen wur­de, ver­hun­ger­te als die Fein­de alle Nah­rungs­mit­tel raub­ten. Dies soll heu­te nicht so sein: Im Anschluss gibt es im Burg­ca­fé im Schö­nen Hof hei­ße Geträn­ke und Plätzchen.

Im Burg­hof gibt es nur sehr weni­ge Park­plät­ze. Die Freun­de der Plas­sen­burg finan­zie­ren daher für die­sen Abend auch den Plas­sen­burg-Express, der ab dem EKU-Platz hin­auf zur Burg fah­ren wird. Die Teil­nah­me ist frei!

Nachts auf der Festung – Blick­wech­sel zum Konraditag

  • The­ma: Rück­blick auf die Zer­stö­rung der Stadt Kulm­bach am 26. Novem­ber 1553
  • Ter­min: Mon­tag, 26. Novem­ber 2018 um 19.00Uhr
  • Treff­punkt: Schloss­kir­che Plas­sen­burg, Schö­ner Hof, Festungs­berg 26, 95326 Kulmbach
  • Ver­an­stal­ter: Freun­de der Plas­sen­burg e.V., Vor­sit­zen­der Peter Weith, Stif­tung Land­schafts­mu­se­um Ober­main und Deut­sches Zinn­fi­gu­ren Muse­um, Schloss- und Gar­ten­ver­wal­tung Bay­reuth-Ere­mi­ta­ge, evan­ge­li­sche s Deka­nat Kulmbach

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