Bür­ger­mei­ster­klau­sur des Land­krei­ses Bamberg

Land­rat Johann Kalb lädt zur Infor­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on ein

Infor­ma­tio­nen zu recht­li­chen und fach­li­chen Pro­ble­men und Stel­lung­nah­men zu aktu­el­len Fragen!

Gruppenbild (Quelle: LRA Bamberg)

Grup­pen­bild (Quel­le: LRA Bamberg)

Das waren die Schwer­punk­te der Bür­ger­mei­ster­klau­sur des Land­krei­ses Bam­berg. Bereits zum drit­ten Mal hat­ten Land­rat Johann Kalb und Bür­ger­mei­ster Hel­mut Krä­mer, Hei­li­gen­stadt i.OFr. (Kreis­vor­sit­zen­der des Bay­er. Gemein­de­ta­ges) zu die­ser Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung ein­ge­la­den. Die­se fand heu­er in Bad Kis­sin­gen statt­fand. „Ich freue mich, dass die­ses Infor­ma­ti­ons- und Aus­tausch­an­ge­bot wie­der auf so gro­ßes Inter­es­se gesto­ßen ist“, so Land­rat Johann Kalb in sei­ner Begrü­ßung der nahe­zu voll­zäh­lig anwe­sen­den Gemein­de­ver­tre­ter. Bür­ger­mei­ster Krä­mer unter­strich die wert­vol­le Mög­lich­keit der Infor­ma­ti­on und bedank­te sich, dass alle Geschäfts­be­reichs­lei­ter sowie ein­zel­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter für ver­tie­fen­de Fra­gen zur Ver­fü­gung standen.

Zunächst ging es um die Digi­ta­li­sie­rung in den Schu­len, die nicht nur die Schü­le­rin­nen, Schü­ler, Schul­lei­ter, son­dern auch die Gemein­den als Sach­auf­wands­trä­ger vor gro­ße Her­aus­for­de­run­gen stel­len wird.

Ein wei­te­res The­ma war die Situa­ti­on der Asyl­su­chen­den im Land­kreis Bam­berg sowie der groß­ar­ti­ge Ein­satz von zahl­rei­chen Ehren­amt­li­chen, gera­de im Hin­blick auf „Inte­gra­ti­on“.

Wohin geht die Rei­se der Mobi­li­tät im Land­kreis Bam­berg? Ant­wor­ten hier­zu lie­fer­ten Aus­füh­run­gen aus dem Geschäfts­be­reich „Regio­nal­ent­wick­lung“. Dabei stand das im Früh­jahr 2018 beschlos­se­ne inter­mo­da­le Mobi­li­täts­kon­zept im Mit­tel­punkt stand. Zahl­rei­che Maß­nah­men aus die­sem Kon­zept sind dem­entspre­chend bereits auf den Weg gebracht bzw. in der kon­kre­ten Umsetzung.

Die Fra­ge der Attrak­ti­vi­tät der Gemein­den wird in Zukunft ver­stärkt mit der Fra­ge der Anbin­dung an die digi­ta­len Daten­au­to­bah­nen sein. Hier­zu gab es Infor­ma­tio­nen zu Mög­lich­kei­ten der staat­li­chen För­de­rung und Erfah­rungs­be­rich­te von Bür­ger­mei­stern, die für ihre Gemein­den bereits eige­ne Kon­zep­te ent­wickelt und umge­setzt haben.

Prak­ti­sche Bei­spie­le aus dem Land­kreis Kro­nach gab es in Bezug auf die Bewäl­ti­gung der Her­aus­for­de­run­gen des demo­gra­fi­schen Wan­dels durch Initia­ti­ven wie dem Ver­ein „Senio­ren­ge­mein­schaft Kronach“.

Wei­te­rer Bestand­teil des Infor­ma­ti­ons­pro­gram­mes waren Ein­blicke in die Struk­tur und die Arbeit der Gemein­nüt­zi­gen Kran­ken­haus­ge­sell­schaft des Land­krei­ses Bam­berg mbH. Die aktu­el­le Situa­ti­on prä­sen­tiert sich der­zeit durch­aus erfolg­reich. Mit der Aner­ken­nung als aka­de­mi­sche Lehr­kran­ken­häu­ser wird die Posi­ti­on der Kran­ken­häu­ser im Land­kreis Bam­berg wei­ter gestärkt.

The­men waren fer­ner die Ent­wick­lung der Regio­nal­wer­ke und die Mög­lich­kei­ten durch eine akti­ve Innen­ent­wick­lung neue Wohn­bau­flä­chen zu rea­li­sie­ren und so gleich­zei­tig flä­chen­s­pa­rend Wohn­raum­si­tua­ti­on zu entschärfen.

„Gemein­de­in­for­ma­tio­nen kom­pakt“ hat­te Direk­tor Hans-Peter May­er vom Bay­er. Gemein­de­tag im Gepäck. Er stell­te die neue­sten Erkennt­nis­se aus ein­zel­nen Geschäfts­be­rei­chen sei­nes Hau­ses vor.

Zum Ende der Tagung konn­te Land­rat Kalb fest­stel­len, das neben den fach­li­chen und recht­li­chen Infor­ma­tio­nen auch der unmit­tel­ba­re Erfah­rungs­aus­tausch ein wert­vol­ler Bestand­teil der bei­den Tage war.

Die­se Ein­schät­zung wur­de über­ein­stim­mend von den Teil­neh­mern bestä­tigt. Fazit der Klau­sur: Die von Land­rat Johann Kalb initi­ier­te Mög­lich­keit der Infor­ma­ti­on und der Kom­mu­ni­ka­ti­on soll auch im näch­sten Jahr eine Fort­set­zung finden.

In der anschlie­ßen­den Kreis­ver­samm­lung des Baye­ri­schen Gemein­de­ta­ges wur­den aktu­el­le The­men behan­delt. Kreis­vor­sit­zen­der Hel­mut Krä­mer stell­te fest, dass die gesetz­li­che Rege­lung für die Behand­lung von Erd­aus­hub und Bau­schutt bei den Kom­mu­nen zu einer Kosten­ex­plo­si­on führt und drin­gend geän­dert wer­den müsse.