Frauenkommission im Erzbistum neu besetzt

Erzbischof Ludwig Schick: „Weiblicher Blick erweitert den Horizont“

Die Frauenkommission mit den ausgeschiedenen und neuen Mitgliedern sowie Erzbischof Ludwig Schick und Generalvikar Georg Kestel. (Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Silvia Franzus).

Die Frauenkommission mit den ausgeschiedenen und neuen Mitgliedern sowie Erzbischof Ludwig Schick und Generalvikar Georg Kestel. (Foto: Pressestelle Erzbistum Bamberg/Silvia Franzus).

Die Frauenkommission im Erzbistum Bamberg hat mit einem Gespräch bei Erzbischof Ludwig Schick ihre neue Amtsperiode begonnen. Schick dankte den bisherigen Mitgliedern für ihre hilfreiche Arbeit und freute sich über die neuen Mitglieder sowie auf die zukünftigen Gespräche. „Der weibliche Blick erweitert den Horizont, bewirkt mehr Gleichberechtigung und sensibilisiert für die Erfüllung der Aufgaben unserer Kirche.“

Das Gremium aus acht Frauen besteht seit 2005 und berät den Bamberger Erzbischof ehrenamtlich zu Themen aus Kirche und Gesellschaft. Die Frauen vertreten die weibliche Sichtweise und diskutieren zwei Mal im Jahr bei Bischofsgesprächen über Vorgänge im Erzbistum Bamberg und über Entscheidungen, die anstehen.

Dazu gehört unter anderem die Förderung von Frauen in Führungspositionen, zum Beispiel im derzeitigen Strukturveränderungsprozess im Erzbistum. Auch über jugendgerechte Liturgie und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wollen die Frauen in der kommenden Amtszeit mit dem Erzbischof diskutieren. Schick rief die Frauen auch dazu auf, ihre Anliegen und Themen in die Diskussion selbstbewusst einzubringen.

Die fünf neuen Mitglieder wurden aus über 30 Bewerberinnen ausgewählt. „Das zeigt, dass Erwartungen in das Gremium da sind“, sagte Generalvikar Georg Kestel.

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