Bun­des­för­der­be­scheid ist ein­ge­trof­fen: Start­schuss für Sanie­rung von Schloss Geyerswörth

Der Turm von Schloss Geyerswörth

Der Turm von Schloss Geyerswörth

End­lich ist es so weit – der För­der­be­scheid des Bun­des für die Unter­stüt­zung der Bun­des­be­auf­trag­ten für Kul­tur und Medi­en – Staats­mi­ni­ste­rin Prof. Moni­ka Grüt­ters – ist in Bam­berg ein­ge­trof­fen und macht den Weg frei für den Start der Sanie­rungs­maß­nah­men im Früh­jahr 2019 am Schloss­ge­bäu­de Gey­ers­wörth. Mit dem Bescheid des Bun­des, als mit 7,15 Mio. € größ­ter För­der­ge­ber der Sanie­rungs­maß­nah­me, sind auto­ma­tisch auch die Zustim­mun­gen zum Maß­nah­men­be­ginn aller ande­ren För­der­ge­ber (Ent­schä­di­gungs­fonds Bay­ern 3,1 Mio. €, Städ­te­bau­för­de­rung 1 Mio. €, Ober­fran­ken­stif­tung 1,5 Mio. € und Baye­ri­sche Lan­des­stif­tung 0,59 Mio. €) erteilt. „Zu ver­dan­ken haben wir die groß­zü­gi­ge Anschub­fi­nan­zie­rung den Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Johan­nes Kahrs und der Bam­ber­ger Abge­ord­ne­te Andre­as Schwarz,“ freu­te sich der Bam­ber­ger Ober­bür­ger­mei­ster Andre­as Star­ke. Die Gesamt­ko­sten für das Vor­ha­ben lie­gen bei 16,8 Mio. €.

Der Ober­bür­ger­mei­ster erin­ner­te an den „Zusam­men­hang zwi­schen der drin­gend not­wen­di­gen Sanie­rung von Schloß Gey­ers­wörth und der Eröff­nung des neu­en Bür­ger­rat­hau­ses an der süd­li­chen Pro­me­na­de: Nur so war es mög­lich die Arbeits­plät­ze zu ver­la­gern und För­der­mit­tel­ge­ber zu fin­den,“ so Star­ke. Das bei der Staats­mi­ni­ste­rin für Kul­tur und Medi­en ange­sie­del­te Refe­rat Denk­mal­schutz und Welt­kul­tur­er­be, ver­tre­ten durch Micha­el Stol­zen­burg, betreu­te die Stadt Bam­berg bei den kon­kre­ten Schrit­ten des För­der­ver­fah­rens und schal­te­te den Lei­ter des Refe­ra­tes für Zuwen­dungs­bau und Kul­tur­maß­nah­men des Bun­des­mi­ni­ste­ri­um des Innern, für Bau und Hei­mat, Mat­thi­as Voll­mer, in die Sanie­rungs­maß­nah­me Schloss Gey­ers­wörth ein. Nach dem Auf­stieg in den Schloss­turm Gey­ers­wörth kam von ihm die Idee, das hoch­wer­ti­ge Gebäu­de­en­sem­ble der Schloss­an­la­ge Gey­ers­wörth mit einem Kunst­werk zu schmücken. Die­se Idee hat die Stadt Bam­berg ger­ne auf­ge­grif­fen und hat im Haus­halts­an­satz des Pro­jek­tes dafür ein Bud­get eingerichtet.

Beson­de­ren Dank für die Unter­stüt­zung und das Enga­ge­ment gehen an Niko­lai Frei­herr von Bran­dis und Hans-Peter Möh­len­kamp von der Lan­des­bau­di­rek­ti­on Bay­ern, die die bau­fach­li­che Prü­fung der Sanie­rungs­maß­nah­me für den Bund beglei­tet haben. Zusam­men mit dem Koor­di­nie­rungs­ge­schick der För­der­ma­na­ge­rin der Stadt Bam­berg Bir­git Scheer, konn­te die zeit­li­che Pla­nung für den Start im Früh­jahr 2019 der Sanie­rung von Schloss Gey­ers­wörth gehal­ten werden.

Schloss Gey­ers­wörth, heu­te Rat­haus Schloss Gey­ers­wörth, gehört zur welt­be­rühm­ten male­ri­schen Bau­grup­pe um das Alte Rat­haus der UNESCO-Welt­erbe­stadt Bam­berg. In dem Gebäu­de befin­det sich der Renais­sance­saal, einer der wich­tig­sten, reprä­sen­ta­ti­ven Räu­me der Stadt Bam­berg. Die Stadt­ver­wal­tung Bam­berg wird das histo­ri­sche, bis ins 14. Jahr­hun­dert zurück gehen­de Gebäu­de, auch nach der Sanie­rung wei­ter­hin in ihr Ämter­kon­zept ein­bin­den und ihm so eine nach­hal­ti­ge Nut­zung geben. Im Stand­ort Rat­haus Schloss Gey­ers­wörth ist der­zeit das Sozi­al­rat­haus behei­ma­tet. Das Ämter­kon­zept der Stadt Bam­berg sieht vor, dass die Mit­ar­bei­ter des Sozi­al­rat­hau­ses im ersten Quar­tal 2019 in das bis dahin fer­tig gestell­te neue Bür­ger­rat­haus am Zen­tra­len Omni­bus­bahn­hof „umzie­hen“ und die Bau­ar­bei­ter dann sofort in das Gebäu­de „ein­zie­hen“.

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