Kam­mer­chor der Uni­ver­si­tät Bam­berg und Vocal­ensem­ble Würz­burg gestal­ten Konzert

Wenn „Licht­ge­stal­ten“ erklingen

Um die Son­ne als Lebens­spen­de­rin der Erde ran­ken sich etli­che Mythen, Gedich­te hul­di­gen ihr und auch musi­ka­li­sche Genies wid­me­ten ihr gro­ße Kom­po­si­tio­nen: Die­se „Licht­ge­stal­ten“ ste­hen am Sonn­tag, 18. Novem­ber 2018, im Zen­trum eines gemein­sa­men Kon­zerts des Kam­mer­chors der Uni­ver­si­tät Bam­berg und des Vocal­ensem­bles Würz­burg. Gesun­gen wer­den außer­ge­wöhn­li­che Ver­to­nun­gen des 19. und 20. Jahr­hun­derts für Chor a cap­pel­la von Hugo Wolf, Richard Strauss, Györ­gy Lige­ti, Pēte­ris Vasks, Vagn Holm­boe und John Tavener.

Die bis zur Sech­zehn­stim­mig­keit auf­ge­fä­cher­ten Kom­po­si­tio­nen befas­sen sich in unter­schied­li­chen Moti­ven mit Licht und Son­ne. So zeich­net Pēte­ris Vasks in sei­nem Chor­stück „Mate sau­le“ einen Son­nen­auf­gang nach, wäh­rend Vagn Holm­boe als Text für sein Werk „Sol­hym­ne“ den alt­ägyp­ti­schen Son­nen­hym­nus des Pha­rao Ech­na­ton wählt. Richard Strauss᾽ Ver­to­nung des Gedichts „Der Abend“ von Fried­rich Schil­ler beschreibt schließ­lich auf ton­ma­le­ri­sche Wei­se das Her­ab­stei­gen des Son­nen­got­tes Phoebus beim Son­nen­un­ter­gang. Berei­chert wird das Pro­gramm mit dem „Son­nen­auf­gangs­quar­tett“ von Joseph Haydn, gespielt von Susan­ne Rödel und Annet­te Böhm an der Vio­li­ne, Kath­rin Hess an der Vio­la und Kei­ko von Stackel­berg am Violoncello.

Das Kon­zert beginnt um 17 Uhr in der AULA der Uni­ver­si­tät Bam­berg, Domi­ni­ka­ner­stra­ße 2a.

Die Kar­ten sind zu 10 Euro und ermä­ßig­ten 5 Euro am Lehr­stuhl für Musik­päd­ago­gik und Musik­di­dak­tik und an der Abend­kas­se erhältlich.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen unter: www​.uni​-bam​berg​.de/​k​o​n​z​e​rte

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