„Markt der Mög­lich­kei­ten“ im Land­rats­amt Bam­berg

Das Pro­jekt „Gesun­de Kom­mu­nen“ ist ein vol­ler Erfolg

Quelle: Rudolf Mader

Quel­le: Rudolf Mader

Zwei Jah­re lang haben sich enga­gier­te Frei­wil­li­ge in vier Gemein­den im Land­kreis Bam­berg mit dem The­ma „Gesund­heits­för­de­rung“ beschäf­tigt, Aktio­nen geplant und umge­setzt. Im Rah­men des Pro­jekts „Gesun­de Kom­mu­ne“ fand im Land­rats­amt Bam­berg ein „Markt der Mög­lich­kei­ten“ statt, der über sämt­li­che Akti­vi­tä­ten infor­mier­te. „Häu­fig gibt es schon gesund­heits­för­dern­de Ange­bo­te in einer Gemein­de, aber es fehl­te an einem umfas­sen­den Über­blick – die­se Lücke hat die ‚Gesun­de Kom­mu­ne‘ geschlos­sen“, fass­te Land­rat Johann Kalb zusam­men.

Die Pro­jekt­lei­tung hat­ten das Land­rats­amt Bam­berg und das Frei­wil­li­gen­zen­trum Cari­Thek mit der Pro­jekt­lei­te­rin Mari­on Hart­mann über­nom­men, die maß­geb­li­che Finan­zie­rung die AOK Bam­berg. Die vier „Gesun­den Kom­mu­nen“ Brei­ten­güß­bach, Gun­dels­heim, Königs­feld und Ste­gau­rach prä­sen­tier­ten beim „Markt der Mög­lich­kei­ten“ ihre Erfah­run­gen und Erfol­ge, zugleich konn­ten sich inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger umfas­send infor­mie­ren.

Brei­ten­güß­bach bot loka­le und sai­so­na­le Pro­duk­te zur Ver­ko­stung an und stell­te sein gemeind­li­ches Spek­trum gesund­heits­för­dern­der Ange­bo­te vor, das auch in einer Bro­schü­re zusam­men­ge­fasst ist. Eben­so prä­sen­tier­te Gun­dels­heim sei­ne druck­fri­sche Bro­schü­re mit loka­len Ange­bo­ten zur Gesund­heits­för­de­rung. Zum The­ma „Gesun­de Ernäh­rung“ gab es prak­ti­sche Tipps von Kräu­ter­frau Ines Schmitt und köst­li­che Spe­zia­li­tä­ten eines syri­schen Kochs, der in der Gemein­de eine neue Hei­mat fand. Königs­feld stell­te einen regel­mä­ßig erschei­nen­den Ver­an­stal­tungs­ka­len­der mit aktu­el­len Ange­bo­ten zur Gesund­heits­för­de­rung vor und berich­te­te von den „Gesund­heits­ta­gen“ und „Will­kom­mens­fe­sten“, bei denen sich Alt­ein­ge­ses­se­ne und Hin­zu­ge­zo­ge­ne im Orts­teil Voit­manns­dorf ken­nen­ler­nen kön­nen. Aktu­ell arbei­tet die Gemein­de Ste­gau­rach an der Kon­zep­ti­on eines Tausch­rings, in dem sich Men­schen gegen­sei­tig unter­stüt­zen und res­sour­cen­scho­nend aktiv wer­den kön­nen, sowie an meh­re­ren Wan­der­rou­ten, die Ein­hei­mi­schen und Gästen die reiz­vol­le Umge­bung leich­ter erschlie­ßen soll.

Die Besu­che­rin­nen und Besu­cher zeig­ten sich beein­druckt von der Viel­falt der The­men und Aktio­nen. Land­rat Johann Kalb lob­te: „Die ‚Gesun­den Kom­mu­nen‘ sind Vor­bil­der für alle Gemein­den im Land­kreis Bam­berg“ und freu­te sich, dass sich bereits eini­ge Gemein­den für die Teil­nah­me am Nach­fol­ge­pro­jekt „Gesun­de Gemein­de“ bewor­ben haben. AOK-Direk­tor Peter Weber ergänz­te: „Durch Pro­jek­te wie die ‚Gesun­de Kom­mu­ne‘ flie­ßen im bay­ern­wei­ten Ver­gleich über­durch­schnitt­lich vie­le För­der­gel­der in unse­re Regi­on“. Last but not least hob Horst Engel­hardt, Lei­ter der Stabs­stel­le „Cari­tas und Pasto­ral“ beim Diö­ze­san-Cari­tas­ver­band, den Wert des Ehren­am­tes in der Gesell­schaft her­vor und dank­te allen Frei­wil­li­gen, die sich vor­bild­lich für die Gesell­schaft ein­set­zen.

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