Behinderte Kinder der OBA bauen Igelburgen auf der Forchheimer Sportinsel

Die stolzen OBA-Baumeister bei ihrer Igel-Burg

Die stolzen OBA-Baumeister bei ihrer Igel-Burg

Wenn jetzt im Herbst und im nahen Winter Spaziergänger auf der Sportinsel größere Haufen aus Ästen und Laub antreffen, dann könnte es sein, dass diese von Kindern der OBA (Offene Behinderten-Arbeit) errichtet worden sind, um dort dem Nützling Igel Winterquartiere und Unterschlupfmöglichkeiten für den Winterschlaf zu bieten.

Die OBA Kinder und ihre Betreuerinnen machten sich dabei das Fachwissen von Mitgliedern des BN unter der Anleitung von Frau Edith Fießer zu Nutze und erfuhren dabei, dass der lange Winterschlaf für das Überleben notwendig ist, weil Igel in dieser Jahreszeit keine Nahrung finden. Dazu benötigen diese Tiere Verstecke, in denen es nicht zu kalt und nicht zu feucht wird, die aber gleichzeitig auch Schutz vor Feinden bilden.

Dass für so eine Igel-Burg kein finanzieller Aufwand nötig ist, da Baumaterial gerade im Herbst mit Ästen, Stöcken und viel Blattwerk in Hülle und Fülle zur Verfügung steht, erfuhren die sieben teilnehmenden OBA Kinder. Das Stadtgartenamt hatte für diese Aktion bereits im Vorfeld dafür Sorge getragen, dass genügend Baumaterial auf der Sportinsel bereit lag, als die muntere Schar mit ihren Begleiterinnen und den Vertretern des BN am Samstagmorgen bei bestem Wetter dort anrückten.

Gute zwei Stunden waren die OBA Kids mit Feuereifer und Freude am Bauen bis zwei Igelburgen für die stacheligen Gesellen bezugsfertig waren.
Mit Apfelsaft, Brezeln und Äpfeln stärkte sich der „OBA-Bautrupp“ gegen Mittag als Belohnung für die gelungenen Werke.

Auf dem Fußweg zurück ins ASB-Wohnheim sammelten die Kinder noch reichlich Bastelmaterialien wie Kastanien, Eicheln, Bucheckern, etc. und jede Meng buntes Laub, das die herbstliche Natur anbot, um damit in der Unterkunft selbst Igel zu basteln. Das Tier, über das sie an diesem Tag so viel erfahren und gelernt hatten.

Waldemar Hofmann

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