Bay­reu­ther Wert­stoff­hof fei­ert 5. Geburts­tag

Tag der offe­nen Tür am 27. Okto­ber

Anläss­lich des 5. Geburts­tags des Bay­reu­ther Wert­stoff­ho­fes an der Dros­sen­fel­der Stra­ße lädt die Stadt Bay­reuth am Sams­tag, 27. Okto­ber, von 9 bis 13 Uhr, zu einem Tag der offe­nen Tür ein. Dabei ste­hen die Mitarbeiter/​innen des Stadt­bau­ho­fes inter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern zu Fra­gen der Wert­stoff­samm­lung und Abfall­wirt­schaft Rede und Ant­wort.

Vor fünf Jah­ren öff­ne­te der Wert­stoff­hof an neu­er Stel­le in der Dros­sen­fel­der Stra­ße 4. Seit­dem kön­nen die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger dort ihre Wert- und Pro­blem­stof­fe abge­ben. Das ohne­hin von Beginn an weit­rei­chen­de Dienst­lei­stungs­an­ge­bot wur­de im Lau­fe die­ser fünf Jah­re mit wei­te­ren Abga­be­mög­lich­kei­ten und Ver­bes­se­run­gen kon­ti­nu­ier­lich erwei­tert.

Die Geschich­te des Bay­reu­ther Wert­stoff­hofs als Abga­be­stel­le für Wert­stof­fe und Pro­blem­müll reicht bis ins Jahr 1991 zurück. Auf dem Gelän­de des Stadt­bau­ho­fes stand zunächst ein Abga­be­zelt, das der Annah­me von Pro­blem­müll dien­te. 2005 ersetz­te ein ent­spre­chen­der Annah­me­con­tai­ner für Pro­blem­müll das in die Jah­re gekom­me­ne Zelt. Auf­grund gestie­ge­ner Nach­fra­ge und gesetz­li­cher Vor­ga­ben muss­te das Ent­sor­gungs­an­ge­bot stän­dig erwei­tert wer­den, bis das bestehen­de Pro­vi­so­ri­um all­mäh­lich nicht mehr aus­reich­te. Auf dem rela­tiv klei­nen bis­he­ri­gen Gelän­de inmit­ten des Stadt­bau­ho­fes kam es außer­dem immer wie­der zu erheb­li­chen Stö­run­gen und Gefah­ren­si­tua­tio­nen. Dies war für die Ver­ant­wort­li­chen Grund genug, den Neu­bau des Wert­stoff­ho­fes nach neue­sten Sicher­heits­kri­te­ri­en umzu­set­zen.

Neben die­sem Sicher­heits­aspekt konn­ten bei der Neu­kon­zi­pie­rung des Wert­stoff­ho­fes auch der Ser­vice und die Benut­zer­freund­lich­keit für die Anlie­fe­rer ver­bes­sert wer­den. Wei­te­re, beque­me­re Abga­be­mög­lich­kei­ten bei gleich­zei­tig nur für die Anlie­fe­rung zur Ver­fü­gung ste­hen­den Park­flä­chen erleich­tern die Benut­zung erheb­lich. In den Boden abge­senk­te Con­tai­ner ermög­li­chen – im Gegen­satz zum vor­he­ri­gen Recy­cling­hof – eine pro­blem­lo­se und kom­for­ta­ble Abga­be von Grün­schnitt, Gel­ben Säcken sowie Eisen­schrott. Die ehe­ma­li­gen unfall­träch­ti­gen und rela­tiv stei­len Trep­pen gehör­ten damit der Ver­gan­gen­heit an.

Elek­tro­alt­ge­rä­te kön­nen jetzt am spe­zi­ell ein­ge­rich­te­ten Ser­vice-Tre­sen abge­ge­ben wer­den. Dort wer­den sie sepa­rat erfasst und gela­gert sowie anschlie­ßend abge­holt und recy­celt. Das gilt für alle Gerä­te, vom Kühl­schrank über die Wasch­ma­schi­ne, den Staub­sauger, den PC bis hin zum Föhn, dem „Game­boy“ oder dem Han­dy. Dar­über hin­aus ist die bis­her übli­che Abga­be von Pro­blem­müll im gesi­cher­ten Abga­be­raum wei­ter­hin mög­lich.

Der Wert­stoff­hof ist mit den Jah­ren zu einem uner­setz­li­chen Bestand­teil der Abfall­ent­sor­gung gewach­sen. Nahe­zu alle Bayreuther/​innen, täg­lich zwi­schen 500 und 800 Bür­ger, nut­zen die­se beque­me Mög­lich­keit der Wert­stoff- und Pro­blem­müll­ab­ga­be. Gegen­über dem ver­gleich­ba­ren Zeit­raum der Vor­jah­re stieg die Men­ge der gesam­mel­ten Wert­stof­fe mit Eröff­nung des neu­en Wert­stoff­ho­fes um durch­schnitt­lich sechs Pro­zent.

Der Wert­stoff­hof in der Dros­sen­fel­der Stra­ße ist mon­tags bis frei­tags von 10 bis 17.30 Uhr und sams­tags von 9 bis 13 Uhr für Bay­reu­ther Bür­ge­rin­nen und Bür­ger geöff­net. Wei­te­re Fra­gen und Aus­künf­te zur Ent­sor­gung, zum Geburts­tag selbst und zu beab­sich­tig­ten Füh­run­gen erteilt die Abfall­be­ra­tung des Stadt­bau­hofs unter Tele­fon 0921 251844.

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