Landratsamt Bamberg: Die Kreisstraße BA 5 ist nach dem Ausbau wieder freigegeben

„Was lange währt, wird endlich gut“

Der Landkreis Bamberg ist für 293 Kilometer Kreisstraßen zuständig. Eine Baumaßnahme, die schon seit mehr als zehn Jahren auf dem Plan steht, fand nun ihren Abschluss: Die Kreisstraße BA 5 wurde in den vergangenen fünf Monaten im Bestand ausgebaut und grundhaft erneuert. Beim Spatenstich am 3. Mai 2018 hatte sich Landrat Johann Kalb zuversichtlich gezeigt, dass nach langjährigen und intensiven Gesprächen eine pragmatische und zeitnahe Lösung gefunden werden konnte. „Ich freue mich, dass wir heute ein wichtiges Projekt des Landkreises Bamberg abschließen, das sich bereits seit mehr als 10 Jahren in der Planung befand“, freute sich Landrat Johann Kalb im Rahmen der offiziellen Verkehrsfreigabe am vergangenen Dienstag.

Chronologie

Der Ausbau der Kreisstraße BA 5 zwischen Gundelsheim und Hallstadt war bereits im Ausbauprogramm für Kreisstraßen seit dem Jahr 2005 in der 1. Dringlichkeit enthalten. Aufgrund des schwierigen und umfangreichen Grunderwerbs hatte der Bau- und Wirtschaftssauschuss damals die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens beschlossen. „Für den ursprünglich geplanten Straßenausbau mit Geh- und Radweg hätten rund 200 Grundstücke entlang der Strecke erworben werden müssen, manche davon gehören bis zu 60 Eigentümern“, schildert Landrat Kalb die Problematik. Der Erwerb scheiterte an der Verkaufsbereitschaft. Im April 2017 fiel schließlich der Beschluss eines bestandsorientierten Ausbaus ohne seitliche Wirtschafts- und Radwege im Bau- und Wirtschaftsausschuss. Ein Jahr später konnte der Ausschuss die Straßenbauarbeiten und die Entsorgungsleistungen vergeben und somit den Startschuss für die Baumaßnahme BA 5 geben. Im Rahmen der Verkehrsfreigabe dankte Landrat Johann Kalb den planenden und ausführenden Firmen: „Dank Ihrer zuverlässigen und gründlichen Arbeit konnten wir unseren gesteckten Zeitrahmen sogar verkürzen.“

Baumaßnahmen

Die Verkehrsbelastung der Kreisstraße BA 5 liegt bei rund 3.000 Fahrzeugen täglich, davon ca. 80 aus dem Schwerverkehr. Die Bauarbeiten erstreckten sich von Gundelsheim über die Einmündung Stockackerstraße bis zur Ampelanlage an der Staatsstraße St2244 nördlich von Hallstadt. Die grundhafte Erneuerung beinhaltete eine Erneuerung der Asphaltschichten und der ungebundenen Tragschichten auf einer Länge von 1,8 Kilometern. In den Anschlussbereichen zum Vollausbau wurde nur die Asphaltdeckschicht erneuert. Die Kosten für die Maßnahme beliefen sich auf rund 1,7 Mio. Euro.

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