Gro­ße Erfol­ge des 1.Shotokan Kara­te Zen­trums Forch­heim bei Baye­ri­schen Mei­ster­schaf­ten der Kin­der 2018 in Ingol­stadt

Erfolg­reich wie seit lan­gem nicht mehr, kehr­ten die Kämp­fer des 1.Shotokan Kara­te Zen­trums Forch­heim von den Lan­des­mei­ster­schaf­ten des Baye­ri­schen Kara­te Bun­des heim. Mit sage und schrei­be 4 Gold­me­dail­len, 2 Sil­ber­me­dail­len und 2 Bron­ze­me­dail­len bei sie­ben Star­tern erziel­ten die Forch­hei­mer Ath­le­ten ein über­ra­gen­des Ergeb­nis. Es sind dies im Übri­gen die ein­zi­gen vom DOSB aner­kann­ten Baye­ri­schen Mei­ster­schaf­ten und die Ath­le­ten des 1.SKZ Forch­heim qua­li­fi­zier­ten sich damit auch für die Deut­schen Mei­ster­schaf­ten.

Amelie Hagitte, Nova Lowry, Silvia Schnabel, Rosen Stefanov, Lennart Dietsch,Livia Lowry und Jasmin Martini.

Ame­lie Hagit­te, Nova Lowry, Sil­via Schna­bel, Rosen Ste­fa­nov, Lenn­art Dietsch,Livia Lowry und Jas­min Mar­ti­ni.

Bei allen Wett­kämp­fern war unschwer zu erken­nen dass ein über Jah­re hin­weg kon­ti­nu­ier­li­ches, har­tes Trai­ning sich nun­mehr in sehr guten Ergeb­nis­sen auch auf Lan­des­ebe­ne nie­der­ge­schla­gen hat. Den Auf­takt am Sams­tag in Kum­ite Ein­zel, mach­te mit Rosen Ste­fa­nov ein trotz sei­ner Jugend, erfah­re­ner Kämp­fer. Sou­ve­rän ließ Rosen in den Vor­run­den-Kämp­fen nichts anbren­nen und sieg­te hier mit Bra­vour und gro­ßem Kampf­geist. Im Fina­le zeig­te er dann sei­ne gan­ze Klas­se, feg­te sei­nen Geg­ner förm­lich von der Mat­te und wur­de ver­dient Baye­ri­scher Mei­ster. Nico Gott­hard, der zum ersten Mal bei Lan­des­mei­ster­schaf­ten antrat, kämpf­te mit viel Herz und Lei­den­schaft. In der Vor­run­de ver­pass­te er denk­bar knapp den Pool-Sieg, setz­te sich dann aber in der Trost­run­de durch und sicher­te sich damit den 3. Platz. Lenn­art Dietsch war eben­falls zum ersten Mal bei den „Baye­ri­schen“ dabei und auch er zeig­te ein gro­ßes Kämp­fer­herz. Trotz drei gewon­ne­ner Kämp­fe in der Vor­run­de reich­te es nicht zum Pool-Sieg und auch in der Trost­run­de konn­te er nicht punk­ten.

Nova Lowry, Mit­glied des Bay­ri­schen Lan­des­ka­ders, zeig­te ihr gan­zes Kön­nen. Mit unge­heu­rem Ein­satz und blitz­schnel­len Tech­ni­ken zer­mürb­te Nova ihre Geg­ne­rin­nen. Über­le­gen konn­te sie alle Vor­kämp­fe für sich ent­schei­den und war damit im End­kampf. Hier gab es dann ein Forch­hei­mer Fina­le, denn Ame­lie Hagit­te sorg­te für eine dicke Über­ra­schung. Sie hat­te eben­falls mit gro­ßem Kampf­geist alle Vor­kämp­fe gewon­nen und traf nun auf Nova Lowry. Nova konn­te dann aber mit ihrer gan­zen Erfah­rung das Fina­le für sich ent­schei­den. Mit Nova Lowry und Ame­lie Hagit­te hat­te das 1.SKZ Forch­heim nun­mehr den ersten und zwei­ten Platz geholt.

Eine ganz gro­ße Über­ra­schung war das neu for­mier­te Kum­ite-Team der Forch­hei­mer Jungs mit Rosen Ste­fa­nov, Lenn­art Dietsch und Nico Gott­hard. Die Drei lie­fer­ten furio­se Kämp­fe in der Vor­run­de und konn­ten erst zum Ein­zug ins Fina­le gestoppt wer­den. Beim Kampf um den 3. Platz leg­ten sich die drei dann noch ein­mal mäch­tig ins Zeug. Rosen der sou­ve­rän sei­nen Kampf nach Hau­se brach­te und Nico der mit ganz gro­ßem Kämp­fer­herz und sau­be­ren Fuß­tech­ni­ken eben­falls sieg­te, bescher­ten dem Team einen nie erwar­te­ten 3. Platz.

Am Sonn­tag star­te­ten in der Dis­zi­plin Kata, Livia Lowry und Jas­min Mar­ti­ni. Mit 20 Teil­neh­mern prä­sen­tier­te sich hier­bei ein sehr gro­ßes Teil­neh­mer Feld. Sowohl Livia als auch Jas­min konn­ten mit ganz star­ken Auf­trit­ten sämt­li­che Vor­run­den Begeg­nun­gen für sich ent­schei­den und somit stand fest, dass es aber­mals ein Forch­hei­mer Fina­le geben wür­de. Livia Lowry war dann im Fina­le gegen ihre Trai­nings­part­ne­rin Jas­min Mar­ti­ni die Stär­ke­re und ent­schied den Final­kampf mit einer blitz­saube­ren und sehr emo­tio­na­len Kata für sich. Die Sil­ber­me­dail­le für Jas­min war aller­dings ein Ergeb­nis mit dem kei­ner gerech­net hat­te.

Danach star­te­te Livia auch in der Dis­zi­plin Kum­ite. Und hier zeig­te sie dann was in ihr steckt. Die inten­si­ve, mona­te­lan­ge Trai­nings­ar­beit mit ihrer Trai­ne­rin Sil­via Schna­bel zahl­te sich nun in beein­drucken­der Art und Wei­se aus. In der Vor­run­de feg­te Livia ihre Geg­ne­rin­nen gera­de­zu von der Mat­te um dann im Fina­le auf Isa­bel­la Rohr­mei­er aus Strau­bing zu tref­fen. Die Strau­bin­ger sind bekannt für ihre gute Jugend­ar­beit, aber in die­sem Fall hat­te Rohr­mei­er gegen Livia nicht den Hauch einer Chan­ce. Mit 6:1 gewann Livia über­le­gen den Final­kampf und hol­te somit in Kata und Kum­ite die Baye­ri­sche Mei­ster­schaft.

Welch eine Lei­stung!

Die Art und Wei­se wie die Forch­hei­mer ihre Lei­stun­gen abge­ru­fen haben, hat bei die­sen Baye­ri­schen Mei­ster­schaf­ten in Ingol­stadt für Auf­se­hen gesorgt und es wird in den näch­sten Jah­ren sehr inter­es­sant sein zu beob­ach­ten, was aus die­sem hoch­ta­len­tier­ten Nach­wuchs noch wird.

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