Ver­sor­gung psy­chi­scher Erkrank­ter im Land­kreis Forch­heim ver­net­zen

Auf Ein­la­dung von Herrn Land­rat Dr. Her­mann Ulm fand am 26. Sep­tem­ber 2018 das 4. Gesund­heits­fo­rum statt, dies­mal mit dem Schwer­punkt zur Ver­sor­gung psy­chisch Erkrank­ter.

Mit der Eröff­nung der Abtei­lung für Psy­cho­so­ma­ti­sche Medi­zin an der Kli­nik Frän­ki­sche Schweiz und der Psych­ia­tri­schen Tages­kli­nik im Ärz­te­haus in Forch­heim haben zwei Ver­sor­gungs­an­ge­bo­te für psy­chisch erkrank­te Bür­ge­rIn­nen ihre Arbeit im Land­kreis auf­ge­nom­men. Die Ver­net­zung die­ser Ange­bo­te mit den ambu­lan­ten Ange­bo­ten der nie­der­ge­las­se­nen Psy­cho­the­ra­peu­tIn­nen, dem Sozi­al­psych­ia­tri­schen Dienst und die Pro­blem­stel­lun­gen der Haus­ärz­te stan­den im Mit­tel­punkt der Dis­kus­si­on.

Die Mit­glie­der des Gesund­heits­fo­rums wür­dig­ten zudem die Arbeit der fünf Arbeits­grup­pen und die viel­fäl­ti­gen Akti­vi­tä­ten zum Jah­res-Schwer­punkt-The­ma „Senio­ren­ge­sund­heit“.

Der Antrag des Ärzt­li­chen Kreis­ver­ban­des zur Prä­ven­ti­on der „Digi­ta­len Sucht“ fand gro­ßen Anklang und wur­de inten­siv dis­ku­tiert. Frau Dr. Grei­ner, Ärzt­li­cher Kreis­ver­band Forch­heim, sag­te dazu: „Die Sucht, sich mit Smart­pho­nes zu beschäf­ti­gen und dabei die Umwelt nicht mehr wahr­zu­neh­men, brei­tet sich enorm aus und wird sogar schon von Eltern auf Kleinst­kin­der über­tra­gen. Dies stellt einen äußerst frucht­ba­ren Nähr­bo­den für psy­chi­sche Erkran­kun­gen von häu­fig jun­gen Erwach­se­nen dar sowie für gra­vie­ren­de Ent­wick­lungs­stö­run­gen in der nach­fol­gen­den Genera­ti­on.“ Smart­pho­nes stel­len eine zuneh­men­de Gefahr im öffent­li­chen Stra­ßen­ver­kehr dar und die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit bei Kin­dern und Jugend­li­chen nimmt lt. Stu­di­en der Kin­der­ärz­te dra­stisch ab.

Die Arbeits­grup­pe „Kin­der­ge­sund­heit“ wird eine Pro­jekt­grup­pe grün­den und ein spe­zi­el­les Prä­ven­ti­ons­kon­zept erar­bei­ten, um Erkran­kun­gen durch über­mä­ßi­ge Nut­zung digi­ta­ler Medi­en bereits ab dem Säug­lings­al­ter vor­zu­beu­gen.

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