Mönchshof Manufaktur-Linie wird um ein Starkbier erweitert

Mönchshof Manufaktur Heller Bock – Sagenumwoben, stark, süffig

Wenn der Herbst Einzug hält, braucht der Bierliebhaber etwas Stärkeres, um die kalten Wintermonate zu verkraften. Genau für diese Zeit hat der Braumeister der Mönchshof Manufaktur den legendären Hellen Bock von Mönchshof wiederentdeckt und neu eingebraut. Legendär nicht nur wegen seiner Geschichte, sondern vor allem wegen seines besonderen Geschmacks. Damit erweitert die Mönchshof Manufaktur ihre Linie um ein weiteres Spezialitätenbier.

Seine Geburtsstunde hat das Bockbier im 14. Jahrhundert im Norden Deutschlands, damals mit obergäriger Hefe und Weizenmalz. In Bayern waren vor allem die brauenden Mönche in Klöstern in der Starkbierherstellung sehr aktiv. Sowohl ober- als auch untergärig. Der Grund: Die Mönche suchten in der Fastenzeit etwas Genussvolles, um trotz des Fastens etwas Nahrhaftes zu sich nehmen zu können. Ganz nach dem Grundsatz „Flüssiges bricht das Fasten nicht“ war das eben das Bockbier. Man erzählt sich, um hierfür die Freigabe vom Papst zu erhalten, schickten sie ihm ein Probefass zu. Der Weg über die Alpen bis Rom war lang und vor allem heiß. Die Hitze führte dazu, dass das Bier sauer ankam. Als der Papst schließlich davon probierte, graute es ihm fürchterlich und er sah das Bockbiertrinken eher als Sühne denn als Genuss an. Somit erteilte er ohne Umschweife die Erlaubnis, es für die Fastenzeit einzubrauen.

Auch im Kulmbacher Mönchshof gab es schon eh und je ein Starkbier, das sich in seiner Rezeptur, vor allem aber durch seine Farbe im Glas von den sonstigen Bockbieren unterschied. Es war nämlich nicht dunkelgelb bis braun, wie sonst gängig, sondern strahlte in einem hellen Gelb. Dieser legendäre „Helle Bock“ von Mönchshof wurde nun von Manufaktur-Braumeister Herrmann Nothhaft wiederentdeckt.

„Stammwürzegehalt von mindestens 16,1 Prozent ist das Kennzeichen, welches Starkbiere grundsätzlich von anderen Bieren unterscheidet“, erklärt Nothhaft. „Unser Mönchshof Manufaktur Heller Bock hat 16,8 Prozent.“ Doch neben Stammwürze braucht eine richtige Bockspezialität auch erstklassige Rohstoffe. „Unser Manufaktur-Qualitätsversprechen halten wir natürlich auch bei unserem Hellen Bock ein“, sagt Nothhaft. „Neben der speziellen Malzmischung „Bock VII/XVII“, verwenden wir ein eigen ausgewähltes Verhältnis vom Hallertauer und Tettnanger Aromahopfen. Die Hopfensorte „Tettnanger Tettnanger“ deswegen, weil es unserer Bierspezialität einen mild-blumigen Hopfenduft verleiht.“ Und wer sich nun über den Namen wundert: Nein, dies ist kein Schreibfehler: Die Hopfennamen geben jeweils als erstes das Anbaugebiet und dann die Hopfensorte an.

So ist eine opaltrübe, helle Bock-Spezialität entstanden, die mit ausgeprägt nussigem Karamellmalz-Aroma ein genussvolles Lächeln auf das Gesicht jedes Starkbier-Liebhabers zaubert.

Mönchshof Manufaktur Heller Bock wird saisonal zur Starkbierzeit von Oktober bis März angeboten.

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