Bam­berg: Neue Park­haus­be­leuch­tung spart mehr als 50 Pro­zent Ener­gie und Kosten

315.000 kWh Strom – so viel wie 90 Vier-Per­so­nen-Haus­hal­te durch­schnitt­lich ver­brau­chen – spa­ren die Stadt­wer­ke Bam­berg künf­tig bei der Beleuch­tung ihrer Park­platz­an­la­gen. Dafür sorgt intel­li­gen­te LED-Tech­nik, die der Infra­struk­tur­dienst­lei­ster jetzt über­all in sei­nen Park­häu­sern und Tief­ga­ra­gen ein­setzt.

Nach den guten Erfah­run­gen mit der Umrü­stung ihrer P+R‑Anlage Hein­richs­damm 2016 haben die Stadt­wer­ke nun die Beleuch­tung ihrer ande­ren Park­platz­an­la­gen moder­ni­siert. Im Rad­haus in der Bren­ner­stra­ße, in den Tief­ga­ra­gen Zen­trum Nord und Kon­zert- und Kon­gress­hal­le sowie im Park­haus Zen­trum Süd wur­den im Lau­fe der ver­gan­ge­nen Mona­te ins­ge­samt 1.430 her­kömm­li­che Leucht­stoff-röh­ren aus­ge­baut und durch effi­zi­en­te LED ersetzt. Dadurch redu­ziert sich einer­seits der CO2-Aus­stoß um mehr als 148 Ton­nen, ande­rer­seits sin­ken die Ener­gie­ko­sten um 63.000 Euro pro Jahr.

Licht passt sich an

Ein­spar­po­ten­zi­al bringt neben der spar­sa­men Tech­nik eine intel­li­gen­te Steue­rung, die die Beleuch­tung zu jeder Zeit an den tat­säch­li­chen Bedarf anpasst: Bewe­gungs­sen­so­ren sor­gen dafür, dass die Beleuch­tungs­stär­ke nur dann auf 100 Pro­zent steigt, wenn sich tat­säch­lich jemand auf dem Park­deck befin­det. Anson­sten dimmt die Beleuch­tung auto­ma­tisch auf 10 Pro­zent her­ab. „Auch ist es uns so mög­lich, noch bes­ser und direkt auf die Wün­sche der Kun­den ein­zu­ge­hen. Unse­re Park­haus­mit­ar­bei­ter kön­nen jede ein­zel­ne Leuch­te per Funk steu­ern und ent­spre­chend anpas­sen“, erklärt Mat­thi­as Wind­fel­der, Sach­ge­biets­lei­ter Pro­jek­tie­rung bei den Stadt­wer­ke Bam­berg.

Weni­ger War­tung

Punk­ten kann die neue Beleuch­tung außer­dem durch den gerin­ge­ren War­tungs­auf­wand. Dies rührt einer­seits von der gerin­gen Aus­fall­quo­te der Dioden her, ande­rer­seits vom Design: „Das Licht von her­kömm­li­chen Leucht­stoff­lam­pen hat einen hohen Indi­rek­tan­teil. Das heißt, die Abdeckung muss stän­dig von Staub und Schmutz befreit wer­den, damit die gewünsch­te Leucht­kraft erhal­ten bleibt. Die LED hin­ge­gen leuch­tet das Are­al direkt aus und ist dadurch weni­ger betreu­ungs­in­ten­siv.

Dank an die Kun­den

Der Umbau hat im lau­fen­den Betrieb statt­ge­fun­den. „Dass wir die­se Maß­nah­men im gewünsch­ten Zeit­plan umset­zen konn­ten, ver­dan­ken wir auch unse­ren ver­ständ­nis­vol­len Kun­den“, freut sich Nadi­ne Schie­ber, Pro­jekt­lei­te­rin und Park­raum­ma­na­ge­rin bei den Stadt­wer­ken Bam­berg. Ein­ge­hal­ten wer­den konn­te auch der Kosten­plan. Die Stadt­wer­ke haben 290.000 Euro (net­to) für die Leuch­ten, die Steue­rung und den Ein­bau inve­stiert. 30 Pro­zent über­nimmt das Bun­des­mi­ni­ste­ri­um für Umwelt, Natur­schutz und nuklea­re Sicher­heit auf­grund eines Beschlus­ses des Deut­schen Bun­des­ta­ges im Rah­men ihrer Kli­ma­in­itia­ti­ve.

Schreibe einen Kommentar