Stadt Bay­reuth zeich­net Anne­lie­se Fischer mit der Ehren­bür­ger­wür­de aus

Die Stadt Bay­reuth zeich­net die lang­jäh­ri­ge Land­tags­vi­ze­prä­si­den­tin und Stadt­rä­tin Anne­lie­se Fischer mit der Ehren­bür­ger­wür­de aus. Dies hat der Stadt­rat in sei­ner jüng­sten Sit­zung auf Antrag der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on beschlos­sen.

„Mit Anne­lie­se Fischer zeich­net die Stadt eine Per­sön­lich­keit aus, die sich über vie­le Jah­re hin­weg in hohem Maße um die Stadt Bay­reuth und die gesam­te Regi­on ver­dient gemacht hat. Dies gilt sowohl für ihr poli­ti­sches Wir­ken, wie auch für ihr ehren­amt­li­ches sozia­les Enga­ge­ment“, so Ober­bür­ge­rei­ste­rin Bri­git­te Merk-Erbe.

Fischer gehör­te dem Bay­reu­ther Stadt­rat als Mit­glied der CSU-Stadt­rats­frak­ti­on ins­ge­samt zwölf Jah­re (1980–1986 sowie 1990–1996) lang an. Sie war von 1984 bis 1998 Abge­ord­ne­te des Baye­ri­schen Land­tags, von 1990 bis 1994 stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der CSU-Land­tags­frak­ti­on sowie von 1994 bis 1998 Land­tags­vi­ze­prä­si­den­tin.

Fischer stu­dier­te in Würz­burg für das Lehr­amt. Sie war bis 1983 unter ande­rem Vor­sit­zen­de der Lan­des­el­tern­ver­ei­ni­gung der Gym­na­si­en in Bay­ern. Sowohl in päd­ago­gi­scher als auch in sozia­ler Hin­sicht enga­gier­te sie sich in viel­fäl­ti­ger Wei­se unter ande­rem beim VdK und beim „Wei­ßen Ring“. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­de sie mit zahl­rei­chen Aus­zeich­nun­gen auf Bun­des- und Lan­des­ebe­ne geehrt, dar­un­ter das Bun­des­ver­dienst­kreuz am Ban­de, die Ehren­me­dail­le des Bezirks Ober­fran­ken und die Baye­ri­sche Ver­fas­sungs­me­dail­le in Sil­ber.

Die Ver­lei­hung der Ehren­bür­ger­wür­de ist die höch­ste Aus­zeich­nung, die die Stadt Bay­reuth zu ver­ge­ben hat. Mit ihr wer­den Per­sön­lich­kei­ten geehrt, die sich in her­vor­ra­gen­der Wei­se um die Stadt ver­dient gemacht haben. Die Aus­zeich­nung kann an maxi­mal fünf leben­de Per­so­nen ver­lie­hen wer­den. Ehren­bür­ger der Stadt sind der­zeit Alt­ober­bür­ger­mei­ster Dr. Die­ter Mronz und Alt­stadt­rat Wer­ner Pon­sel.

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