Sanierung der Ebermannstädter Erlachquellen

Beim Einbau eines neuen Quellsammelschachtes konnte eine zusätzliche Quelle gefasst werden

Wasserwerksmeister Harald Herbach an der Schalung der neuen Betonmauer zum Einfangen des Quellwassers.

Wasserwerksmeister Harald Herbach an der Schalung der neuen Betonmauer zum Einfangen des Quellwassers.

Die sogenannten Erlachquellen liegen im Eschlipper Tal in Ebermannstadt. Die älteste der beiden Quellen wurde bereits im Jahr 1938 gefasst. Eine zweite Quelle in diesem Bereich dient seit 1951 der Trinkwasserversorgung von Ebermannstadt. Bei den Erlachquellen handelt es sich um die zwei ergiebigsten der insgesamt fünf Quellen der Stadtwerke. Aufgrund der langen Betriebszeit wird die gesamte Quellanlage nun einer Generalsanierung unterzogen.

Ursprünglich war geplant, den Quellsammelschacht aus dem Jahr 1938 abzubrechen und durch einen neuen Schacht aus Kunststoff zu ersetzen. Zudem sollten die Leitungen zum Sammelschacht komplett erneuert werden. Im Zuge der Bauausführung zeigte sich allerdings, dass am Hang nebenan ebenfalls Quellwasser austritt. Um auch dieses einzufangen, wurde eine maßgeschneiderte Betonmauer vor Ort gegossen. Danach wurden die anfangs geplanten Bauarbeiten fortgeführt. Der neue Quellsammelschacht nimmt künftig das Wasser aller drei Quellfassungen auf. Von da aus erfolgt die Einspeisung in das Leitungsnetz und zu den Kunden.

Die Arbeiten werden je nach Witterung bis Ende Oktober andauern. Dann wird das Quellwasser wieder in das Leitungsnetz eingespeist und steht auch noch künftigen Generationen in ausgezeichneter Qualität zur Verfügu

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