Apfel­markt in Lit­zen­dorf

Frisch und regio­nal – Natur pur von der Streu­obst­wie­se

Apfelmarkt 2016 in Mürsbach

Apfel­markt 2016 in Mürs­bach

Frisch und gesund aus der Regi­on: Auf dem Apfel­markt, den der Kreis­ver­band für Gar­ten­bau und Lan­des­pfle­ge jähr­lich am zwei­ten Sonn­tag im Okto­ber ver­an­stal­tet, steht das Obst hei­mi­scher Streu­obst­wie­sen im Mit­tel­punkt. Im Jahr 2018 fin­det der Apfel­markt in Lit­zen­dorf statt. Lecker, viel­fäl­tig und gesund prä­sen­tiert sich die fri­sche Ern­te aus unge­spritz­ten Bestän­den. Über Jahr­hun­der­te präg­ten Streu­obst­wie­sen Leben, Land­schaft und Kul­tur in Ober­fran­ken. Die­ses Erbe zu erhal­ten und eine Platt­form für den Ver­kauf der gesun­den Viel­falt zu schaf­fen, ist das Ziel der Akti­on.

Damit die öko­lo­gisch wert­vol­len Streu­obst­wie­sen auch in Zukunft noch Lebens­raum für zahl­rei­che Tier­ar­ten bie­ten kön­nen, müs­sen sie wei­ter gepflegt wer­den. Natur­schutz und Wirt­schaft­lich­keit gehen dabei Hand in Hand. Das Stamm­pu­bli­kum, das jähr­lich den Apfel­markt besucht, fin­det dort schmack­haf­te alte Sor­ten, die es im Super­markt nicht zu kau­fen gibt. Im Okto­ber hat die gesun­de, che­misch unbe­han­del­te Ern­te Hoch­sai­son. Wer jetzt ein­kauft und die Äpfel anschlie­ßend im küh­len Kel­ler fach­ge­recht ein­la­gert, hat je nach Sor­te bis Dezem­ber, Janu­ar, Febru­ar oder sogar Mai sei­ne Freu­de an hei­mi­schen Vit­ami­nen. Eini­ge der alten Sor­ten sind beson­ders für Apfel-All­er­gi­ker inter­es­sant. Zwar ist auf­grund der lan­gen Hit­ze und Dür­re in die­sem Som­mer die Apfel­ern­te nicht ganz so gut aus­ge­fal­len wie erhofft, sicher wer­den aber auch bei die­sem Apfel­markt vie­le Anbie­ter ihr ern­te­fri­sches Obst ver­kau­fen. Auch Streu­obst-Pro­duk­te gibt es in gro­ßer Aus­wahl. Ob Saft, Frucht­auf­strich, Likör oder Edel­brand – garan­tiert ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Gemein­sam mit der gast­ge­ben­den Gemein­de Lit­zen­dorf freut sich der Kreis­ver­band dar­auf, am Sonn­tag, den 14. Okto­ber zwi­schen 10.00 und 17.00 Uhr gro­ße und klei­ne Apfel­freun­de zu begrü­ßen. Viel­fäl­ti­ge regio­na­le Spe­zia­li­tä­ten laden zu einer Genuss­rei­se ein. Ein Apfel­kund­ler bie­tet Hil­fe bei der Sor­ten­be­stim­mung und eine gro­ße Aus­stel­lung zeigt histo­ri­sche Apfel- und Bir­nen­sor­ten aus dem „Obst­pa­ra­dies Bam­ber­ger Land“, der gro­ßen Obst­sor­ten­an­la­ge des Kreis­ver­bands. Zur Infor­ma­ti­on über den öko­lo­gi­schen und kul­tu­rel­len Wert der Streu­obst­wie­sen kommt ein bun­tes Pro­gramm von Kin­der­ak­tio­nen, Hand­werk und Kunst­hand­werk – Las­sen Sie sich über­ra­schen!

Unser Tipp: Falls Sie selbst an einer Sor­ten­be­stim­mung inter­es­siert sind und auf dem Apfel­markt den Pomo­lo­gen Herrn Wolf­gang Sub­al besu­chen möch­ten, brin­gen Sie bit­te drei bis fünf voll aus­ge­reif­te und nor­mal aus­ge­bil­de­te Früch­te mit. Ach­ten Sie dar­auf, dass der Stiel noch an der Frucht ist, denn er ist ein wich­ti­ges Bestim­mungs­merk­mal. Lagern und trans­por­tie­ren Sie die Äpfel nicht in Pla­stik­tü­ten oder Kunst­stoff­be­häl­tern und fas­sen Sie sie nicht mit stark par­fü­mier­ten Hän­den an, denn dadurch ver­än­dert sich das typi­sche Aro­ma der Früch­te. Geschmack und Geruch soll­ten mög­lichst unver­fälscht erhal­ten blei­ben, damit der Apfel­kund­ler Ihr Mit­bring­sel rich­tig zuord­nen kann. Für das Auf­be­wah­ren und Trans­por­tie­ren Ihrer Äpfel eig­nen sich Stoff­ta­schen, Papier­tü­ten oder Kör­be am besten.

Alles wei­te­re rund um den Apfel­markt erfah­ren Sie bei den Kreis­fach­be­ra­tern für Gar­ten­kul­tur und Lan­des­pfle­ge am Land­rats­amt Bam­berg:

…oder auf der Inter­net­sei­te des Kreis­ver­bands für Gar­ten­bau und Lan­des­pfle­ge Bam­berg: www​.kv​-gar​ten​bau​ver​ei​ne​-bam​berg​.de

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