Zir­kArt Festi­val Forch­heim: das JTF zieht Bilanz

Zwei Wochen nach dem vier­ten Zir­kArt Festi­val zieht das Jun­ge Thea­ter Forch­heim (JTF) eine inhalt­lich und finan­zi­ell posi­ti­ve Bilanz des Wochen­en­des mit arti­sti­schem Thea­ter in der Forch­hei­mer Alt­stadt. Gleich­zei­tig spricht Festi­val­lei­ter Lorenz Deutsch von der Not­wen­dig­keit, das Kon­zept wei­ter­zu­ent­wickeln.

Impres­sio­nen vom Zir­kArt-Festi­val
Fotos: Uli Raab

Als beson­ders gelun­gen wer­tet Deutsch im Rück­blick neben den vie­len Ein­zel­hö­he­punk­ten die soge­nann­ten „Walk Acts“, also Shows von Künst­lern, die nicht an einem festen Ort statt­fan­den, son­dern auf der Stra­ße zwi­schen Kai­ser­pfalz, Mar­tins­kir­che und Rat­haus unter­wegs waren. „Die Künst­ler haben da viel Dyna­mik rein­ge­bracht. Sie haben unter­ein­an­der kom­mu­ni­ziert und das Publi­kum stark ein­ge­bun­den“. Die­ses in die­sem Jahr neue Ele­ment habe sich bewährt.

Dass das Kon­zept auch finan­zi­ell auf­ging, dafür sei einer­seits das „phan­ta­sti­sche Pro­gramm“ ver­ant­wort­lich, so JTF-Vor­sit­zen­der Ulrich Raab. Ande­rer­seits wären ohne das Traum­wet­ter am Sams­tag und Sonn­tag sicher nicht die Besu­cher­zah­len von über 2.000 bei der kosten­lo­sen Gala am Frei­tag und rund 10.000 an den bei­den Haupt­ta­gen erreicht wor­den. Die Ein­tritts­gel­der sum­mier­ten sich so auf rund 31.500 Euro.

Auch damit, so Raab, sei ein künst­le­risch so hoch­wer­ti­ges Festi­val aber nicht zu finan­zie­ren. „Des­halb sind wir froh, dass die Ober­fran­ken­stif­tung uns in die­sem Jahr unter­stützt“, kom­men­tiert der JTF-Vor­sit­zen­de die erst nach dem Festi­val gefal­le­ne För­der­ent­schei­dung der Stif­tung. „Dafür bedan­ken wir uns ganz beson­ders beim Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Micha­el Hof­mann, der sich in vie­len Gesprä­chen für einen Zuschuss ein­ge­setzt hat.“ Dank­bar sei man aber auch der Stadt und dem Land­kreis Forch­heim sowie der Spar­kas­se Forch­heim und wei­te­ren Spon­so­ren für die erneu­te Unter­stüt­zung von Zir­kArt, das ins­ge­samt etwa 110.000 Euro geko­stet hat.

Für das Zir­kArt Festi­val 2020 (11.–13. Sep­tem­ber) wird das The­ma Finan­zen erneut auf der Tages­ord­nung ste­hen. „Wir brau­chen eine Wei­ter­ent­wick­lung, um unse­re Allein­stel­lung zu behal­ten“, sagt Raab. „Ande­re Ver­an­stal­ter kopie­ren unser Festi­val. Des­halb wer­den wir neue Ideen brin­gen“, sagt Festi­val­er­fin­der Lorenz Deutsch, der bereits über Neue­run­gen nach­denkt. Eine könn­te ein Spiel­ort sein, der auch bei Regen gut nutz­bar ist. „Und viel­leicht gibt es auch noch ein, zwei ande­re Ecken der Alt­stadt, die sich bespie­len las­sen.“

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