ALFA-Mobil macht Halt im Bay­reu­ther RW21: Infor­ma­tio­nen zur Alpha­be­ti­sie­rung und Grund­bil­dung

Das ALFA-Mobil des Bun­des­ver­ban­des Alpha­be­ti­sie­rung und Grund­bil­dung macht am Sams­tag, 28. Sep­tem­ber, von 11 bis 15 Uhr, bei einem Akti­ons­tag im RW21 Sta­ti­on.

Zei­tung lesen, Noti­zen schrei­ben, im Büro Mails ver­schicken – für vie­le Erwach­se­ne sind die­se All­tags­hand­lun­gen kaum zu über­win­den­de Hür­den. Das ALFA-Mobil will daher auf Hilfs­an­ge­bo­te auf­merk­sam machen. Mit­ar­bei­ter des Bun­des­ver­ban­des für Alpha­be­ti­sie­rung und Grund­bil­dung infor­mie­ren im Rah­men der Kam­pa­gne „Nur Mut. Der näch­ste Schritt lohnt sich“ am Info­stand im RW21 über Lese- und Schreib­kur­se für Erwach­se­ne. Beglei­tend zeigt die Volks­hoch­schu­le Bay­reuth im 3. Ober­ge­schoss des RW21 die Car­toon-Aus­stel­lung „Easy lear­ning“ des Künst­lers Jan Hen­drik Holst.

„Vie­le Men­schen spre­chen uns spon­tan an und infor­mie­ren sich über Kurs­an­ge­bo­te vor Ort“, sagt Pro­jekt­lei­ter Tim Hen­ning. Des­halb arbei­tet das bun­des­weit täti­ge Pro­jekt mit loka­len Ansprech­part­nern zusam­men. „Die besten Bot­schaf­ter für Kur­se sind natür­lich Kurs­teil­neh­mer selbst“, sagt Pro­jekt­mit­ar­bei­te­rin Elke Som­mer­feld. Des­halb wer­den vie­le der Aktio­nen von ehe­ma­li­gen Betrof­fe­nen beglei­tet. Vie­le erzäh­len, dass sie lan­ge gebraucht haben, bis sie sich zum Ler­nen in einem Kurs ent­schlos­sen haben. Im Kurs wer­den sie nicht nur siche­rer im Lesen und Schrei­ben, son­dern stei­gern auch ihr Selbst­ver­trau­en. In Bay­reuth besteht die Mög­lich­keit, mit einer Betrof­fe­nen aus Ber­lin zu spre­chen und sie nach ihrem Weg zur Schrift­spra­che zu befra­gen.

Der Besuch des ALFA-Mobils fin­det im Rah­men der Inter­kul­tu­rel­len Wochen statt.

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