Akti­on zur „Woche der Wie­der­be­le­bung“ im Land­rats­amt Bay­reuth

Der plötz­li­che und uner­war­te­te Herz­still­stand ist mit ca. 80000 Ereig­nis­sen im Jahr die häu­fig­ste Todes­ur­sa­che in Deutsch­land. Jeder kann betrof­fen sein, zu jeder Zeit, an jedem Ort. Für ein Über­le­ben die­ser Situa­ti­on sind die ersten Minu­ten mit raschem Beginn von ein­fa­chen Wie­der­be­le­bungs­maß­nah­men durch Herz­druck­mas­sa­ge ent­schei­dend. Wird einem Men­schen mit Herz­still­stand nicht inner­halb von fünf Minu­ten gehol­fen, so sinkt des­sen Über­le­bens­chan­ce auf ein Mini­mum. Dem Erst­hel­fer vor Ort kommt hier­bei die größ­te Bedeu­tung zu.

Die ärzt­li­che Lei­ter Ret­tungs­dienst Bayreuth/​Kulmbach betei­ligt sich seit Jah­ren in Zusam­men­ar­beit mit der BRK Berufs­fach­schu­le für Not­fall­sa­ni­tä­ter an der bun­des­wei­ten „Woche der Wie­der­be­le­bung“ – eine Akti­on, um die Öffent­lich­keit für die Bedeu­tung der Lai­en­re­ani­ma­ti­on zu sen­si­bi­li­sie­ren und dadurch die Bereit­schaft für lebens­ret­ten­de Erste-Hil­fe-Maß­nah­men zu erhö­hen.

Im Rah­men der „Woche der Wie­der­be­le­bung“ wur­de am 18. Sep­tem­ber 2018 in der Zeit von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr allen Beschäf­tig­ten des Land­rats­am­tes sowie allen Besu­chern die Mög­lich­keit gebo­ten, ihre Erste-Hil­fe-Kennt­nis­se auf­zu­fri­schen und unter fach­kun­di­ger Anlei­tung ins­be­son­de­re den Umgang mit bewusst­lo­sen Pati­en­ten sowie die Herz­druck­mas­sa­ge zu üben. Vie­le haben die Gele­gen­heit für mehr Sicher­heit und Selbst­ver­trau­en bei akun lebens­be­droh­li­chen Situa­tio­nen genutzt.

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