Wild­park Hund­s­haup­ten: Pho­to­vol­ta­ik­strom für’s Schlamm­bad im Schwei­ne­ge­he­ge

Im Rah­men der Kli­ma­wo­che spen­det die Wei­ßeno­her Fa. iKra­tos dem Wild­park Hund­s­haup­ten Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­le für die neue „Schwei­ne­du­sche“

Carmen Stumpf, Landrat Ulm, Willi Harhammer, Daniel Schäffer

Car­men Stumpf, Land­rat Ulm, Wil­li Har­ham­mer, Dani­el Schäf­fer

Für die Besu­cher im Wild­park Hund­haup­ten ist es ein gewohn­ter Anblick, Schwei­ne suh­len sich ger­ne im Schlamm. „Das Suh­len im Dreck bie­tet den Tie­ren nicht nur Spaß und Freu­de“, berich­tet Wild­park­lei­ter Dani­el Schäf­fer, „son­dern erfüllt auch wich­ti­ge Funk­tio­nen wie Son­nen­schutz, Haut­pfle­ge und Abküh­lung. Da Schwei­ne – ähn­lich wie Hun­de – nicht schwit­zen kön­nen, lie­ben sie die Abküh­lung im Schlamm­bad“.

Damit das Schlamm­bad in den trocke­nen Som­mer­mo­na­ten im Wild­park nicht aus­trock­net und die sehr neu­gie­ri­gen Tie­re eine wei­te­re Attrak­ti­on bekom­men, möch­te Schäf­fer mit sei­nem Team eine „Schwei­ne­du­sche“ im Gehe­ge instal­lie­ren. An der ent­spre­chen­den Stel­le im Gehe­ge gibt es aller­dings kei­nen Brauch­was­ser­an­schluss und die Nut­zung des nahe gele­ge­nen Bach­was­sers funk­tio­nier­te bis­her nicht, da ein Strom­an­schluss für den Pum­pen­strom fehlt.

Wil­li Har­ham­mer, der mit sei­ner iKra­tos GmbH auf Pho­to­vol­ta­ik spe­zia­li­siert ist, erfuhr von der Her­aus­for­de­rung und konn­te mit dem Team des Wild­par­kes eine Lösung ent­wickel­ten. Der Strom zum Betrieb der neu­en „Schwei­ne­du­sche“ am Schlamm­bad soll jetzt durch zwei Pho­to­vol­ta­ik­mo­du­le erzeugt wer­den, den Har­ham­mer dem Wild­park gespen­det hat. „Die klei­ne Insel­strom­an­la­ge kann genü­gend Strom für die Was­ser­pum­pe lie­fern, die das Bach­was­ser zur Schwei­ne­du­sche pumpt“, erklärt Har­ham­mer wäh­rend der Modul-Über­ga­be im Rah­men der Kli­ma­wo­che.

Inner­halb der Akti­ons­wo­che berät er in sei­nem Son­nen­ca­fe in Wei­ßeno­he auch ver­stärkt zu kosten­gün­sti­ger Klein­pho­to­vol­ta­ik, die auch Mie­ter an Bal­ko­nen oder im Vor­gar­ten nut­zen kön­nen. „Das ist prin­zi­pi­ell die glei­che Tech­nik, nur für die Steck­do­se – zuhau­se wird mit dem erzeug­ten Strom ent­we­der die Strom­rech­nung geschrumpft oder ein Haus­halts­ver­brau­cher betrie­ben“, ergänzt er.

Land­rat Dr. Her­mann Ulm und Fach­be­reichs­lei­te­rin Car­men Stumpf freu­ten sich über die krea­ti­ve Spen­de und sind gespannt, wie die Wild­park­schwei­ne die neue Instal­la­ti­on anneh­men.

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