Kom­mu­nal­po­li­ti­scher Stamm­tisch der SPD-Bür­ger­ge­mein­schaft Kirchehrenbach

Heiß her ging es beim gut besuch­ten kom­mu­nal­po­li­ti­schen Stamm­tisch der SPD-Bür­ger­ge­mein­schaft im Gast­haus Spon­sel. Die­ses Mal ohne die Bür­ger­mei­ste­rin, die sich mit ihrer Fami­lie ihm ver­dien­ten Urlaub befin­det. Fol­gen­de The­men wur­den inten­siv diskutiert:

Freu­de und Ärger­nis auf der Ker­wa 2018. Viel Lob gab es für die Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt für ihre Ret­tungs­in­itia­ti­ve zum Erhalt der Ker­wa. Kopf­schüt­teln und Unzu­frie­den­heit gab es aller­dings wegen der hohen Prei­se für Spei­sen und Geträn­ke. Auch gab es Ärger und Pro­te­ste, weil der „Fran­ken Imbiss“ mit einem 2m hohen Zaun aus dem Kirch­weih­ge­sche­hen aus­ge­sperrt wur­de. Da muss auf jeden Fall im näch­sten Jahr eine ande­re Lösung gefun­den werden.

Öffent­li­che Toi­let­te im Dorf­zen­trum. Es wur­de wie­der mal inten­siv dar­über dis­ku­tiert wur­de, wann und wie von Sei­ten der Gemein­de die Fra­ge nach einer öffent­li­chen Toi­let­te im Orts­kern gelöst wird. Alle anwe­sen­den Gemein­de­rä­te waren der Mei­nung, dass die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen dafür im alten Rat­haus (heu­te öffent­li­che Biblio­thek) bereits vor­han­den sind. Die Gemein­de möge als Zwi­schen­lö­sung mit der Kir­chen­ver­wal­tung ver­ein­ba­ren, die öffent­li­che kirch­li­che Toi­let­te an der Sakri­stei zu öff­nen. Dies­be­züg­lich soll­te sich die Gemein­de kosten­mä­ßig an den Rei­ni­gungs­ar­bei­ten beteiligen.

Gewinn­brin­gend und umwelt­freund­lich Strom über Pho­to­vol­ta­ik zu bezie­hen, war ein aus­gie­big und inten­siv dis­ku­tier­tes The­ma. Als Bei­trag zur Ener­gie­wen­de erin­ner­ten die SPD Gemein­de­rä­te, dass bereits im Okto­ber 2004 ent­spre­chen­de Anträ­ge gestellt wur­de, um dafür die Dächer der öffent­li­chen Gebäu­de zu nut­zen. Die wei­te­re Umset­zung wur­de an den Arbeits­kreis Ener­gie verwiesen.

Zur Schul­sa­nie­rung wur­de das enga­gier­te Han­deln von Bür­ger­mei­ste­rin Anja Geb­hardt gelobt. Ent­spre­chen­de Mit­tel dafür sind im Haus­halts­plan bereits ein­ge­stellt. För­de­run­gen wur­den ter­min­ge­recht bean­tragt. Die SPD for­dert eine Mach­bar­keits­stu­die zur Lösung, wie das still­ge­leg­te Hal­len­bad und die alte Schu­le am besten genutzt wer­den könn­te. Zur Sanie­rung oder Abriss der „alten Schu­le“ gab es reich­lich pro und con­tra und eine Patt-Situa­ti­on dar­über, was effi­zi­en­ter sei.

Urnen­grä­ber zu schaf­fen war bereits im Antrag der SPD Bür­ger­ge­mein­schaft vom 6. 9.2009 ein The­ma. Erfreu­lich, dass nach 9 Jah­ren Ableh­nung nun auch die CSU die Schaf­fung von Urnen­grab­stel­len befür­wor­tet. Nach wie vor wür­de die SPD sich immer noch wün­schen, dass ihr Antrag auf Errich­tung eines Urnen­hü­gels ver­wirk­licht wird.

Alters­py­ra­mi­de und ihre Fol­gen. Wie sieht die künf­ti­ge Alters­py­ra­mi­de in Kir­cheh­ren­bach aus? Die Ver­öf­fent­li­chung der Bevöl­ke­rungs­zu­sam­men­set­zung 2014 und 2028, wie im SPD Ker­wa Fly­er dar­ge­stellt, wur­de zukunfts­ori­en­tiert dis­ku­tiert. Auf Antrag der SPD im März 2013 wur­de die Gemein­de Mit­glied bei der Senio­ren­ge­mein­schaft Ehren­bürg. Auch für die Senio­ren­ta­ges­stät­te mit einer Begeg­nungs­stät­te für Jung und Alt hat­te sich die SPD mit Antrag vom Febru­ar 2015 stark gemacht und hat damit Wei­chen für die Zukunft gestellt.

„Unser Dorf hat Poten­ti­al“ soll bei den kom­men­den Bür­ger­ge­sprä­chen im Vor­der­grund ste­hen. Zum näch­sten Bür­ger­ge­spräch am 4. Okto­ber ab 19:30 Uhr im Gast­haus Spon­sel sind alle inter­es­sier­te Mit­bür­ger herz­lich eingeladen.

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