Demo/​Bürgerprotest gegen Neu­bau B 470 durchs Wiesenttal

Sonn­tag, 16.09.2018, Treff­punkt:

  • um 10:30 Uhr Demo­zug vom Ver­kehrs­übungs­platz Sig­ritzau zur Bahn­hal­te­stel­le Pinzberg,
  • um 11:00 Uhr Kund­ge­bung an Bahn­hal­te­stel­le Pinzberg

Ziel:
Kein Neu­bau B 470! Stoppt die Ost­span­ge! Kei­ne Stim­me für Hei­matz­er­stö­rer und Naturfeinde.
Söders Hei­mat­stra­te­gie ist ein Frei­brief für mehr Flächenverbrauch.

BIWO for­dert: Es darf nicht sein, dass die frän­ki­sche Hei­mat ver­baut-ver­sie­gelt-ver­saut-ver­kauft wird, um Gewer­be-Indu­strie­an­sied­lun­gen ent­lang der B 470 Tür und Tor zu öffnen.

Die BIWO(Bürgerinitiative pro Wie­sent­tal ohne Ost­span­ge) sieht im teil­wei­se vier­spu­ri­gen Stra­ßen-Neu­bau der Ost­span­ge eine empö­ren­des Vor­ha­ben einer Par­tei, die die Hei­mat favo­ri­siert, sich als Hei­mat­schüt­zer her­vor tut, in Wirk­lich­keit aber gegen Flä­chen­s­pa­ren ist und sich immer wei­ter von ihrem „C“ (christ­li­chen Wer­ten nach „Lau­da­to si“ Papst Fran­zis­kus) ent­fernt. Sie ent­wickelt sich zu einem Cen­trum Siche­rer Umwelt­zer­stö­rung, so der BIWO Vor­sit­zen­de Hein­rich Kat­ten­beck. Er stellt über­ein­stim­mend mit dem BUND Natur­schutz fest: „In den Auf­bau­jah­ren Bay­erns nach 1945 war der gestei­ger­te Aus­bau der Stra­ßen­in­fra­sturk­tur im öst­li­chen Land­kreis Forch­heims erfor­der­lich und sinn­voll. Dies ist mitt­ler­wei­le über­erfüllt. Wir brau­chen für den öst­li­chen Land­kreis Forch­heim eine intel­li­gen­te Ver­kehrs­in­fra­struk­tur, die dem heu­ti­gen Ver­kehrs­auf­kom­men gerecht wird. Und das bedeu­tet: weg von der Stra­ße, hin zu Bus-Bahn-ÖPNV-Rad­fahr­we­ge, Mobi­li­tät und Lebens­qua­li­tät für Alle, Pend­ler, Rad­fah­rer, Men­schen ohne Auto.

BIWO: Wir brau­chen auf dem Land, in der Frän­ki­schen Schweiz, für den Erhalt der ein­ma­li­gen Land­schaft des Natur­park Frän­ki­sche Schweiz, Vel­den­stei­ner Forst, der roman­ti­schen Bur­gen­stra­ße, zur Siche­rung der Arbeits­plät­ze des Tou­ris­mus, weder zusätz­li­che noch brei­ter aus­ge­bau­te Stra­ßen, weil wir der­zeit eine sehr gut aus­ge­bau­te B 470, St 2236, Kreis­stra­ße FO 2 und FO 8 haben.

BIWO For­de­rung: Es gäbe eine bes­se­re, natur­ver­träg­li­che­re Lösung, wenn es poli­tisch gewollt wäre. Dafür sind
Gut­ach­ten, Mach­bar­keits­stu­die, Natur­ver­träg­lich­keits­stu­die, natur­ver­träg­li­ches intel­li­gen­tes Ver­kehrs­in­fra­struk­tur Kon­zept erfor­der­lich, die den Weg in die rich­ti­ge Zukunft für den Anschluss an die Metro­pol­re­gi­on Nürn­berg wei­sen wür­den und kei­nen Sog auf den Schwer­last-Spe­di­ti­ons-Güter­fern­ver­kehr-Giga­li­ner auslöst.

BIWO kämpft mit allen demo­kra­ti­schen Mit­teln um die Ret­tung des Wie­sent­ta­les vor der CSU gewoll­ten Hei­mat-Natur-Kul­tur-und Land­schafts­zer­stö­rung durch den irrepa­ra­blen Ein­griff in die idyl­li­sche Hei­mat­land­schaft des Unte­ren Wie­sent­tals am Ein­gangs­tor zum Natur­park Frän­ki­sche Schweiz, Vel­den­stei­ner Forst.

Auf der Kund­ge­bung wer­den auch mit State­ments, der BUND Natur­schutz, die Bezirks- und Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten der Grü­nen und der SPD ihre poli­ti­sche Ableh­nung zum Bau der Ost­span­ge begründen.

Wei­te­re Infos unter www​.bi​-wie​sent​tal​.de

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