89.Bayerische Schach-Ein­zel­mei­ster­schaft: Lukas Schulz und Katha­ri­na Meh­ling sind die Titelträger

Bar­ba­ra Nie­der­mai­er vom SC Bam­berg errang Platz 3 bei der Damenkonkurrenz

Span­nung pur an den Bret­tern bei den Her­ren. Nach acht Run­den im Hotel Asto­ria waren drei Denk­sport­ler Schulz, Heim­rath und Mil­ler mit je 6 Zäh­lern punkt­gleich an der Spit­ze des Fel­des, dicht gefolgt vom Top­ge­setz­ten Eng­lert. Als die­ser dann in der letz­ten Run­de sei­ne Par­tie gewann, stan­den die ande­ren unter Zug­zwang. Doch gelang auch allen ande­ren der Spit­zen­grup­pe, ihre Par­tien zu gewin­nen, und so war die Ent­schei­dung über den Baye­ri­schen Mei­ster im Schach denk­bar knapp gefal­len; gera­de mal ein hal­ber Buch­holz Punkt trenn­te auf dem sie­ben-Punk­te-Niveau den Ersten vom Drit­ten. Lukas Schulz (SC Erlan­gen) hat­te am Ende die Nase vorn. Rai­ner Heim­rath (SC Noris-Tarr­asch Nürn­berg) hol­te wie im ver­gan­ge­nen Jahr den Vize­mei­ster­ti­tel nur getrennt durch die Bucholz Sum­men Wer­tung. Der Titel­ver­tei­di­ger von 2017, Edu­ard Mil­ler (SC Erlan­gen) wur­de Drit­ter. Auf Platz Vier lan­de­te der Unter­fran­ke Fabi­an Eng­lert (SK Klin­gen­berg) mit einem hal­ben Punkt Rückstand.

Ins­ge­samt waren 28 Teil­neh­mer in der Kur­stadt am Start. Bei den Deut­schen Mei­ster­schaf­ten gehen die bei­den Mit­tel­fran­ken Schulz und Heim­rath auf Punktejagd.

Bei der Damen­kon­kur­renz waren ins­ge­samt 13 Teil­neh­me­rin­nen am Brett. Hier gewann Katha­ri­na Meh­ling (SpVgg Stet­ten) aus Unter­fran­ken in beein­drucken­der Manier. Sie konn­te alle ihre neun Par­tien gewin­nen. Die­ses Kunst­stück gelang in den letz­ten zwei Jahr­zehn­ten kei­ner Dame bei den Baye­ri­schen Titel­kämp­fen. Auf Platz zwei lan­de­te Kri­stin Braun (SC Jäck­le­Ce­mie Talen­te Fran­ken) mit 7,5 Punk­ten. Den drit­ten Platz sicher­te sich Bar­ba­ra Nie­der­mai­er (SC Bam­berg) mit 6,5 Punk­ten. Die Titel­ver­tei­di­ge­rin Oda Lorenz (SG Augs­burg) kam mit 5 Punk­ten auf den fünf­ten Rang.

Die Titel­kämp­fe ver­lie­fen in einem guten Ambi­en­te rei­bungs­los und ohne Streit­fäl­le. Der Ver­an­stal­ter (SK 1933 Bad Neu­stadt a.d. Saa­le und Kiss Chess) zeig­te sich rund­um zufrie­den. Auch die Teil­neh­mer lob­ten Orga­ni­sa­ti­on und Rah­men­pro­gramm; hier fand beson­ders das Blitz­tur­nier in der Bad Kis­sin­ger Spiel­bank Anklang.

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