Mehr­mals mit Falsch­geld bezahlt – Untersuchungshaft

Gemein­sa­me Pres­se­er­klä­rung des Poli­zei­prä­si­di­ums Ober­fran­ken und der Staats­an­walt­schaft Bamberg

BAM­BERG. Da er in min­de­stens zwei Fäl­len ins­ge­samt drei fal­sche 50-Euro-Schei­ne in Umlauf brach­te, muss­te ein 19 Jah­re alter Mann nun auf Ver­an­las­sung der Staats­an­walt­schaft Bam­berg in Unter­su­chungs­haft. Die kri­mi­nal­po­li­zei­li­chen Ermitt­lun­gen dau­ern an.

Mit­ar­bei­ter einer Bank ver­stän­dig­ten am Mon­tag die Poli­zei, da sie zwei fal­sche 50-Euro-Bank­no­ten fest­ge­stellt hat­ten. Die Fal­si­fi­ka­te stamm­ten aus den Ein­nah­men eines Restau­rants im Insel­ge­biet. Die Bam­ber­ger Kri­po­be­am­ten nah­men zunächst die Ermitt­lun­gen wegen Geld­fäl­schung gegen Unbe­kannt auf und sen­si­bi­li­sier­ten ins­be­son­de­re das Per­so­nal des betrof­fe­nen Lokals.

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des Diens­ta­ges bezahl­te dort ein jun­ger Mann, der den Ange­stell­ten bereits als Gast bekannt war, mit einem 50-Euro-Schein. Die Bedien­ste­ten ver­mu­te­ten, dass es sich bei dem Mann um den Täter han­deln könn­te und rie­fen die Poli­zei. Eine Strei­fen­be­sat­zung über­prüf­te den 19-Jäh­ri­gen und stell­te das Fal­si­fi­kat von guter Qua­li­tät sicher. Wie sich her­aus­stell­te, hat­te der Ira­ker bereits in der Nacht zuvor in dem Lokal bei der Bezah­lung die zwei ande­ren fal­schen 50-Euro-Bank­no­ten herausgegeben.

Nach­dem auf Antrag der Staats­an­walt­schaft Bam­berg am Diens­tag gegen den Beschul­dig­ten Haft­be­fehl wegen Geld­fäl­schung ergan­gen war, lie­fer­ten ihn die Beam­ten in eine Justiz­voll­zugs­an­stalt ein. Die umfas­sen­den Ermitt­lun­gen von Kri­po und Staats­an­walt­schaft Bam­berg dau­ern an.

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