Forchheimer FDP auf Mittelstandstour

Konrad Schlehbusch, Sebastian Körber, Martin Hagen, Christian Weber, Thomas Nagel

Konrad Schlehbusch, Sebastian Körber, Martin Hagen, Christian Weber, Thomas Nagel

Der Spitzenkandidat der FDP Bayern für die Landtagswahl besuchte zusammen mit den beiden oberfränkischen FDP-Listenführern Sebastian Körber (Landtag) und Thomas Nagel (Bezirkstag) im Rahmen einer oberfränkischen Tour bei verschiedenen mittelständischen Unternehmen auch das mit einem Standort in Ebermannstadt vertretene Familienunternehmen HR4YOU AG.

Sie wurden ferner begleitet vom Forchheimer Direktkandidaten für den Bezirkstag Christian Weber.

Unternehmensvorstand Konrad Schlehbusch stellte das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen vor, welches seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Bereich Software für die Personalwirtschaft hat. Neben langjähriger Erfahrung im Personalwesen, einem spezialisierten IT- Knowhow stellt die HR4YOU AG auch ein Höchstmaß an Datenschutz bereit.

Einen Schwerpunkt im anschließenden Gespräch stellte daher die neu eingeführte Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Martin Hagen kritisierte, dass bei der DSGVO in Deutschland wieder einmal ein EU- Gesetz eher mit 120% umgesetzt worden ist und in anderen Ländern mehr Spielraum bestehen bleibt.

Sebastian Körber griff hier ein Beispiel von Herrn Schlehbusch auf, der das Thema aus seiner Praxissicht und Erfahrung beleuchtet hatte: „Es kann nicht sein, dass nun jedes mittelständische Unternehmen mit mehr als 10 Mitarbeitern einen eigenen Datenschutzbeauftragten einsetzen muss“.

Für die Liberalen ist der Mittelstand das Rückgrat der Bayerischen Wirtschaft, welches nicht ständig mit immer mehr Bürokratie, Auflagen und Verordnungen zugeschüttet werden darf. Oftmals werden Gesetze und Verordnungen mittlerweile für Großkonzerne gemacht, die kleinen und mittleren Unternehmen und Freiberufler werden dann aber schnell mal vergessen. „Hier fehlt wohl der Praxisbezug,“ stellt Thomas Nagel fest.

„Insbesondere hat auch das Ehrenamt darunter zu leiden, da auch Vereine und Verbände von der DSVGO betroffen sind“, so Christian Weber.

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