Umwelt­sta­ti­on Lias­gru­be: Kli­ma­schutz­fort­bil­dung Bay­ern­/­Ba­den-Würt­tem­berg gestartet

Bun­des­län­der­über­grei­fen­de Fort­bil­dung: Kli­ma­schutz geht uns alle an!

Klimaschutz-Fortbildungsgruppe

Kli­ma­schutz-Fort­bil­dungs­grup­pe

Wie kommt der Strom in die Steck­do­se und wie sieht der eigent­lich aus? Woher kom­men die Zuta­ten für das Früh­stück? Was pas­siert mit kaput­tem Spiel­zeug? Und was hat das alles mit mir und dem Kli­ma zu tun? Sol­chen und ande­ren Fra­gen gin­gen 20 Erzie­he­rin­nen aus ganz Bay­ern und Baden-Würt­tem­berg in der Umwelt­sta­ti­on Lias-Gru­be auf den Grund.

Kli­ma­schutz geht uns alle an – das war der Leit­satz in einer Fort­bil­dung für Kin­der­ta­ges­stät­ten im Rah­men des bun­des­wei­ten Pro­jek­tes Kita-Kli­ma-Netz­werk unter För­de­rung des Bun­des­mi­ni­ste­ri­ums für Umwelt und der Natio­na­len Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve. Mit die­ser bun­des­wei­ten Fort­bil­dungs­rei­he für Erzie­he­rin­nen möch­te das Kli­ma-Kita-Netz­werk lern­me­tho­di­sche Kom­pe­ten­zen stär­ken und inhalt­li­che Anre­gun­gen lie­fern, wie sich Kin­der, Erzie­he­rin­nen und Eltern gemein­sam den Her­aus­for­de­run­gen von Ener­gie und Kli­ma­schutz stel­len kön­nen. Auf dem Pro­gramm ste­hen Ideen für die täg­li­che Pra­xis, Lern­werk­stät­ten, Hin­ter­grund­in­fos zum Kli­ma­schutz, eine Ein­füh­rung in Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung und vie­le wei­te­re Themen.

Die Ver­an­stal­tung ist Teil eines bun­des­wei­ten Pro­jek­tes mit dem Titel Kli­ma-Kita-Netz­werk, das mög­lichst vie­le Ein­rich­tun­gen dazu ani­mie­ren soll, sich mit Kli­ma­wan­del und Nach­hal­tig­keit zu beschäf­ti­gen. Denn für die Siche­rung der Zukunft unse­rer Kin­der, müs­sen wir heu­te schon anfan­gen, umzu­den­ken und anders zu handeln.

Ein wich­ti­ger Inhalt des Pro­jek­tes ist die Ver­net­zung von Kitas, Akteu­ren und Trä­gern im Bereich Kli­ma­schutz sowie der fach­li­che Aus­tausch zwi­schen den Teilnehmenden.

In ins­ge­samt drei Fort­bil­dungs­ta­gen haben sich die Teil­nah­me­rin­nen in Work­shops, in Lern­werk­stät­ten und in Klein­grup­pen mit Schlüs­sel­the­men der Bil­dung für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung wie Ener­gie, Ernäh­rung und Res­sour­cen­schutz beschäf­tigt und aus­ein­an­der­ge­setzt. Wie man das alles im Kitaall­tag anwen­den und direkt umset­zen kann, wur­de in einem Pra­xis­pro­jekt in der eige­nen Ein­rich­tung aus­pro­biert. Den Kol­le­gin­nen wur­de in einem Ver­tie­fungs­tag das gewon­ne­ne Wis­sen und die neu­nen Metho­den in den jewei­li­gen Aktio­nen vor­ge­stellt. Von der selbst­ge­mach­ten But­ter fürs Schnitt­lauch­brot über ein Gemü­se­beet bis hin zum Ein­kauf ohne Pla­stik oder einer Müll­sam­mel­ak­ti­on reich­te die The­men­pa­let­te zum Schwer­punkt Kli­ma­schutz bei der Ernährung.

Das Fazit der Pro­jekt­lei­tung Regi­on Süd, die in der Lias-Gru­be ange­sie­delt ist, Ulri­ke Schae­fer: Man kann ganz schön viel Co2 beim Essen und vor allem beim Ein­kauf ein­spa­ren, wenn man zum Bei­spiel regio­na­le und sai­so­na­le Lebens­mit­tel aus­wählt anstatt die Erd­bee­ren aus Süd­afri­ka im tief­sten Win­ter zu kau­fen. Am besten schmeckt natür­lich den Kin­dern das selbst gezo­ge­ne Gemü­se aus dem kita­ei­ge­nen Gemüsebeet.

Bis Mit­te 2020 läuft das bun­des­wei­te Pro­jekt mit den Part­nern Inno­we­go eG aus Bonn, NAJU Ber­lin und der SOF- Stif­tung in Ham­burg. In die­sem Herbst fin­den noch zwei wei­te­re Aktio­nen statt – die­se durch die För­de­rung durch Bun­des­mit­tel kosten­frei für die Teilnehmerinnen:

Am 25. Okto­ber ein ein­tä­gi­ges Ver­net­zungs­tref­fen für Kin­der­ta­ges­stät­ten, Umwelt­bild­ner, Fach­schu­len und Akteu­re des Kli­ma­schut­zes zum The­ma Bewe­gung und Mobi­li­tät mit dem Titel: „Die Rei­se einer Banane“.

Am 14. Novem­ber ist ein ein­tä­gi­ges Tref­fen für Trä­ger von Kitas zum The­ma Kli­ma­schutz geplant.

Nähe­re Infor­ma­tio­nen unter www​.klia​-kita​-netz​werk​.de oder direkt bei der Umwelt­sta­ti­on Lias-Gru­be Tel 09545 950399/ info@​umweltstation-​liasgrube.​de bzw. projektregion-süd@klima-kita-netzwerk.de

Schreibe einen Kommentar