Wahn­fried-Kon­zer­te zur Fest­spiel­zeit: Pro­gramm­än­de­rung am 23. August 2018

Der für den 23. August 2018 ange­kün­dig­te Lie­der­abend von Wieb­ke Lehm­kuhl muss aus pri­va­ten Grün­den der Sän­ge­rin lei­der entfallen.

Es ist jedoch erfreu­li­cher­wei­se gelun­gen, ersatz­wei­se den bel­gi­schen Bass-Bari­ton Wer­ner van Meche­len, Solist der Bay­reu­ther Fest­spie­le, mit Eric Schnei­der (Kla­vier) zu gewinnen.

Bereits gekauf­te Tickets behal­ten ihre Gül­tig­keit selbst­ver­ständ­lich auch für die Ersatz­ver­an­stal­tung, kön­nen aber auch gegen Erstat­tung des Kauf­prei­ses an der Muse­ums­kas­se zurück­ge­ge­ben werden.

Wer­ner van Mechelen

Der bel­gi­sche Bass ‑Bari­ton Wer­ner van Meche­len debü­tier­te 2017 als Klingsor bei den Bay­reu­ther Fest­spie­len . Gast­spie­le führ­ten ihn zuletzt als Albe­rich an die Deut­sche Oper Ber­lin sowie als Wolf­ram ans Saar­län­di­sche Staats­thea­ter Saar­brücken. In den kom­men­den Spiel­zei­ten ist er unter ande­rem als Heer­ru­fer an La Mon­naie in Brüs­sel sowie als Albe­rich an der Ham­bur­gi­schen Staats­oper und bei den Tiro­ler Fest­spie­len Erl zu erleben.

Wer­ner van Mechelens Opern­re­per­toire reicht vom Barock über Mozart – Par­tien sowie deut­sches, fran­zö­si­sches und ita­lie­ni­sches Reper­toire bis hin zum 20. Jh. Ein Schwer­punkt ist jedoch das deut­sche Reper­toire, nament­lich die wich­tig­sten Fach par­tien bei Wag­ner und Strauss. Eine inten­si­ve Zusam­men­ar­beit ver­bin­det den Künst­ler mit den bel­gi­schen und nie­der­län­di­schen Opern­häu­sern. Doch die beson­de­re Zunei­gung Wer­ner van Mechelens gilt dem Lied sowie dem Kon­zert­re­per­toire: Letz­te­res reicht von den Pas­sio­nen J. S. Bachs über roman­ti­sche Wer­ke wie Eli­as oder dem Brahms-Requi­em und den Lied­zy­klen und Sin­fo­nien Gustav Mah­lers bis zu Wer­ken des 20. und 21. Jahrhunderts.

Wer­ner van Meche­len stu­dier­te am Lem­mens-Insti­tut in Leu­ven bei Roland Buf­kens und wur­de mit meh­re­ren inter­na­tio­na­len Prei­sen ausgezeichnet.

Eric Schnei­der

Aus dem Ber­gi­schen Land stam­mend, stu­dier­te Eric Schnei­der Kla­vier und Mathe­ma­tik. Im Alter von 22 Jah­ren bestand er an der Musik­hoch­schu­le Köln die künst­le­ri­sche Rei­fe­prü­fung mit Aus­zeich­nung. Nach ersten Wett­be­werbs­prei­sen und A uftrit­ten als Solist ent­deck­te er sei­ne Begei­ste­rung für Lied und Kam­mer­mu­sik. Sei­ne Aus­bil­dung setz­te er mit einem Stu­di­um der Lied­be­glei­tung bei Hart­mut Holl fort.

Weg­wei­sen­de Impul­se erhielt er von Paul Badu­ra ‑Sko­da, Alfred Bren­del und Diet­rich Fischer-Dies­kau. Beson­de­ren Dank bringt er Eli­sa­beth Schwarz­kopf für ihren stil­bil­den­den Unter­richt ent­ge­gen. In den 90ern absol­vier­te er in Ber­lin eine Aus­bil­dung in Orche­ster­di­ri­gie­ren bei Rolf Reuter.

Mit Sän­gern wie Chri­stia­ne Oel­ze, Anna Pro­has­ka, Chri­sti­ne Schä­fer und Mat­thi­as Goe­r­ne ver­bin­det Eric Schnei­der eine inten­si­ve und lang­jäh­ri­ge Zusam­men­ar­beit. Er tritt inter­na­tio­nal in ange­se­he­nen Kon­zert­häu­sern auf. Sei­ne CD-Ver­öf­fent­li­chun­gen der letz­ten Jah­re waren – neben etli­chen ande­ren – Win­ter­rei­se und Appa­ri­ti­on mit Chri­sti­ne Schä­fer, Die Schö­ne Mül­le­rin und Wan­de­rers Nacht­lied mit Mat­thi­as Goe­r­ne, sowie Sire­ne und Behind the Lines 1914 ‑2014 mit Anna Pro­has­ka. Als Solist gab Eric Schnei­der ein­drück­li­che Reci­tals im Fest­spiel­haus Baden ‑Baden, beim Kis­sin­ger Som­mer, Beet­ho­ven­fest Bonn und beim Kla­vier­fe­sti­val Ruhr. Eine Solo ‑CD ent­hä lt Wer­ke von Leoš Janaček, Lud­wig van Beet­ho­ven und Robert Schu­mann. Ein Video mit der Kla­vier­so­na­te op. 106 von Beet­ho­ven ist bei You­Tube zu fin­den. Eric Schnei­der lebt in Ber­lin und unter­rich­tet Lied­re­per­toire an der UdK.

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