IHK Ober­fran­ken: Fir­men suchen noch nach geeig­ne­ten Kan­di­da­ten für offe­ne Lehrstellen

Last Minu­te zum Ausbildungsplatz

Der Count­down für den dies­jäh­ri­gen Aus­bil­dungs­start läuft. Ab dem 1. Sep­tem­ber 2018 begin­nen für vie­le jun­ge Leu­te die all­seits bekann­ten Lehr­jah­re. Zwar konn­ten auch in die­sem Jahr wie­der zahl­rei­che Aus­bil­dungs­plät­ze besetzt wer­den, aller­dings sind eini­ge Betrie­be auch kurz vor dem Start­schuss noch auf der Suche nach neu­en Talenten. 

Nicht nur die Jugend­li­chen, die ihren Aus­bil­dungs­ver­trag in Hän­den hal­ten blicken in die­sen Wochen mit Span­nung auf das Datum des regu­lä­ren Aus­bil­dungs­be­ginns. Auch die ober­frän­ki­schen Unter­neh­men sehen die­sem Tag jedes Jahr aufs Neue ent­ge­gen. Die­je­ni­gen, die ihre Lehr­stel­len bis­her noch nicht beset­zen konn­ten jedoch ange­sichts ihrer Situa­ti­on ohne die Aus­sicht auf jun­ge Nach­wuchs­kräf­te eher teil­wei­se ner­vös, denn freudig.

Unbe­setz­te Ausbildungsplätze

Wäh­rend ein Groß­teil der Betrie­be bereits mit geeig­ne­ten Kan­di­da­ten ver­sorgt ist und in den letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für die Neu­an­kömm­lin­ge steckt, kön­nen sich vie­le Aus­bil­dungs­stät­ten nicht auf zukünf­ti­ge Azu­bis freu­en. Bei der­zeit 9.492 gemel­de­ten Berufs­aus­bil­dungs­stel­len, die in der Regi­on Ober­fran­ken ange­bo­ten wer­den, sind wei­ter­hin 3.549 Aus­bil­dungs­plät­ze vakant. Ohne gro­ße Schwie­rig­kei­ten las­sen sich allem vor­an Stel­len beset­zen, die beson­ders attrak­ti­ve Berufs­aus­sich­ten bie­ten. Beliebt bei der Berufs­wahl jun­ger Erwach­se­ner sind mit­un­ter die Aus­bil­dungs­be­ru­fe Kauf­man­n/-frau für Büro­ma­nage­ment, sowie Indu­strie­kauf­man­n/-frau und im geberblich-tech­ni­schen Zweig Industriemechaniker/​in oder Mechatroniker/​in. Dahin­ge­gen haben Unter­neh­men aus den Berei­chen Gastro­no­mie, Lager­lo­gi­stik und Ein­zel­han­del noch Kapa­zi­tä­ten bei der Auf­nah­me von Bewer­bern und suchen nach hel­fen­den Hän­den in ihrer Branche.

Moti­vier­te Bewer­ber gesucht

Dabei ist der Bedarf an moti­vier­tem Nach­wuchs in allen Unter­neh­men hoch. Die star­ke ober­frän­ki­sche Wirt­schaft kann ihre Qua­li­tät und Fort­ent­wick­lung nur dann sichern, wenn sie von jun­gen Leu­ten und deren Spi­rit mit getra­gen wird. “Die Jugend ist unse­re Zukunft und wir sind dazu ange­hal­ten, ihr den Weg zu ebnen. Mit einer fun­dier­ten Aus­bil­dung schaf­fen wir in den Betrie­ben die Grund­la­ge für die Her­aus­for­de­run­gen des Berufs­le­bens. In kaum einem Bereich kön­nen unter­schied­li­che Genera­tio­nen außer­dem tag­täg­lich so viel von­ein­an­der ler­nen, wie in der Lehr­zeit” erklärt der Aus­bil­dungs­lei­ter der Baur-Grup­pe, Max-Josef Weismeier.

Auch kurz vor dem neu­en Aus­bil­dungs­jahr las­sen sich noch eini­ge Aus­bil­dungs­plät­ze ergat­tern. “Betrie­be, deren Lehr­stel­len noch offen sind, freu­en sich auch über Last-Minu­te-Bewer­bun­gen von poten­ti­el­len Azu­bis” unter­streicht Bernd Reh­orz als IHK-Bereichs­lei­ter für Beruf­li­che Bil­dung. Wer sich für eine Aus­bil­dung inter­es­sie­re, fin­det im Inter­net unter der IHK-Lehr­stel­len­bör­se alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen zu den ange­bo­te­nen Aus­bil­dungs­plät­zen, Betrie­ben und Berufs­bil­dern aus den Berei­chen Industrie‑, Han­del und Dienst­lei­stungs­sek­tor. Aber auch ein Blick auf die Home­pages ver­schie­de­ner Unter­neh­men der Regi­on oder Online-Job­por­ta­le lohnt sich. Für alle, die ihre beruf­li­che Zukunft jetzt in die Hand neh­men möch­ten heißt es daher: Auf die Aus­bil­dung, fer­tig, los!

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